Makino-chō, Takashima-shi, Präfektur Shiga
Frühlingspause am Makino-Ossaka-Pass mit Reismehlbrot Aus dem Abstecher am Pass wurde eine Pause, in der ich das Brot in Ruhe genießen konnte
Aus der Papiertüte lugt das rund eingerollte Ende des Brots hervor. Kaum war ich ausgestiegen und hatte es in der Hand, dachte ich erst einmal mehr ans Brot als an den nächsten Streckenabschnitt – ich wollte erst mal abbeißen. So sah meine Pause an einem Frühlingsnachmittag an der von Bergen umgebenen Raststation aus.
An einem Nachmittag Ende März habe ich Brot aus Reismehl genossen – das war mein Frühlingsausflug. Wenn Sie in Makino unterwegs sind, legen Sie doch auch eine Pause zwischen den Bergen ein.
FrühlingEin Nachmittag Ende März
Tüte auf und erst mal abbeißen
An einem Nachmittag Ende März stellte ich mein Auto an der Straßenraststation Makino-Ossaka-Pass ab. Jenseits der weißen Leitplanke führte die Straße weiter. Hinter dem niedrigen Gebäudedach wirkten die Berge zum Greifen nah. Als ich mit dem Brot aus Reismehl nach draußen trat, wirkten die Berge, die ich eben noch durchs Autofenster gesehen hatte, plötzlich viel größer. Ich nahm die Tüte noch einmal anders in die Hand und blieb vor den Bergen stehen.
Die Nachmittagssonne fiel auf den Ärmel meiner leichten Jacke. Das eine Ende des Brots war rund eingerollt; ich wusste erst nicht, wo ich anfangen sollte. Ich ließ die Tüte sinken und biss ab. Beim Kauen merkte ich, wie saftig es innen war – ganz anders, als ich es mir vom Anblick her vorgestellt hatte. Für den nächsten Bissen nahm ich mir Zeit.
Als meine Freundin, mit der ich unterwegs war, neben mich trat, erzählte ich ihr: „Das Brot hier soll aus Reis aus der Gegend gebacken sein.“ Sie sah das Brot an und meinte: „Unterwegs Reis mal als Brot zu essen, hat doch auch was.“ Wenn ich Reis esse, denke ich sofort an die Reiskörner. Bei Brot fällt mir zuerst die Form ins Auge. Wenn ich beim Essen daran denke, dass der Reis von hier stammt, bleibt mir vielleicht auch der Ort des Abstechers besser in Erinnerung.
An den Bäumen entlang der weißen Leitplanke zeichneten sich noch die Äste ab. Zwischen den Bergen öffnete sich der Himmel, und Licht und Schatten lagen nebeneinander. Während ich das Brot aß, sprachen meine Freundin und ich über die weitere Strecke. Bevor wir Richtung See weiterfuhren, machten wir inmitten der Berge eine Pause. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Abstecher werden, aber diese Reihenfolge gefiel mir richtig gut.
Ich faltete die Tüte klein zusammen und schaute noch einmal zum Gebäude, bevor ich zum Auto zurückging. Wenn ich dieselbe Strecke wieder fahre, werde ich mich bestimmt an dieses Dach und das Brot erinnern. Es ist schön, bei einer Pause nicht nur nach der gefahrenen Strecke zu entscheiden, sondern auch danach, worauf ich Lust habe. Auf der Straße nach Makino habe ich jetzt noch einen Grund zur Vorfreude.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Was Sie unterwegs genießen können
Reismehlbrot aus der Bäckerei Satoyama Pan Kōbō
Das Reismehl dafür mahlt die Bäckerei selbst aus Reis aus der Gegend und gekeimtem Vollkornreis. Laut Beschreibung ist das Brot saftig und weich mit einem angenehm elastischen Biss. Beim ersten Bissen war ich überrascht, wie saftig es innen war; den zweiten habe ich ganz langsam genossen.
Das lohnt sich hier
Brot mit Reis aus der Gegend
In der Bäckerei Satoyama Pan Kōbō der Raststation wird Reis aus der Gegend selbst zu Reismehl gemahlen und zu Brot verarbeitet. Auf einer Tour durch die Berge würde ich mir gern wieder Zeit für ein Stück von dem saftigen Brot nehmen.
Eine Pause zwischen Bergen und See
Die Raststation liegt in Makino an der Nationalstraße 161. Nach der Pause in den Bergen möchte ich auch den Blick auf den Biwa-See von der Terrasse oder dem Direktverkaufsbereich aus genießen.
Infos zu Straße und Ort
An der Nationalstraße 161 – Makino-Ossaka-Pass
- Abschnitt der Nationalstraße 161 laut Anfahrtsbeschreibung
- 2km
- Fahrzeit ab Anschlussstelle Kinomoto
- ca. 25 Minuten
Die Wegbeschreibung führt von der Anschlussstelle Kinomoto über die Nationalstraßen 8 und 303 zur Nationalstraße 161 und dann nach Süden. Auf der Fahrt, die Hokuriku mit Makino verbindet, möchte ich gern eine Pause einlegen.
Die 2 km beziehen sich auf den letzten Abschnitt der Nationalstraße 161 ab der Anschlussstelle Kinomoto; die ca. 25 Minuten geben die Fahrzeit von dort bis zur Raststation an. Verbinden Sie die Pause doch mit Ihrer Fahrt nach Makino.
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