Hyogo · Rokko-Gebirge
Mount Rokko und die Royu Driveway Mit warmen Händen bis zum Meer hinter der Stadt
An einem Januarnachmittag folgte ich der Royu Driveway bis zum Higashi-Rokko-Aussichtspunkt. Neben meinem roten Wagen wärmte ich mir die Hände und verlor mich in der Aussicht, die bis zur Osaka-Bucht reichte. Das ist meine Wintergeschichte.
Eine Winterreise bei Tageslicht mit Blick auf Stadt und Bucht vom Higashi-Rokko-Aussichtspunkt. Ich hielt die Hände vor dem Kinn zusammen und ließ den Blick von den nahen Hügeln bis zum Meer in der Ferne wandern.
WinterJanuarnachmittag
Ich wärmte mir die Hände und war doch ganz in der Aussicht versunken
An einem Januarnachmittag fuhr ich über die Royu Driveway zum Higashi-Rokko-Aussichtspunkt. Mit dem Blick auf der Straße und den Händen am Lenkrad fragte ich mich, wie weit die Aussicht dort wohl reichen würde. Nach der schönen Fahrt wartete noch dieser Blick auf mich. Allein das machte mich froh, und ich freute mich darauf, am Aussichtspunkt anzukommen.
Ich parkte den roten Wagen und stieg aus. Die Luft war kalt, und ich zog unwillkürlich die Schultern hoch. Neben dem Auto legte ich beide Hände vor dem Kinn zusammen, um sie zu wärmen. Doch als ich den Kopf hob, breitete sich dahinter die Stadt vor mir aus.
Hinter den nahen Hügeln erstreckte sich die Stadt bis weit in die Ferne. Als ich den Blick von dort aufs Meer richtete, stockte mir der Atem, weil der Ausblick viel weiter reichte, als ich erwartet hatte. Ich war hergekommen, um von oben auf die Stadt zu schauen – und konnte sogar die Bucht sehen. Ich wollte mit den Augen immer weiter in die Ferne schweifen und merkte gar nicht, dass ich die Hände noch vor dem Kinn zusammenhielt.
„Wow“, entfuhr es mir, und danach schaute ich kurz zur Seite. Dabei war ich heute ganz allein und hatte trotzdem so gesprochen, als würde ich jemanden ansprechen. Ich musste über mich selbst lachen: Wem hatte ich das eigentlich gesagt? Aber bei so einem Ausblick wollte ich ihn am liebsten jemandem zeigen. Wäre meine Freundin dabei gewesen, hätte sie bestimmt in dieselbe Richtung geschaut.
Ich wollte noch ein wenig bleiben und ließ den Blick von den nahen Hügeln wieder über die Stadt bis zur Bucht schweifen. Als ich aus dem Auto gestiegen war, hatte ich nur daran gedacht, meine Hände zu wärmen. Jetzt konnte ich den Blick kaum von der Landschaft in der Ferne lösen. Ich war froh, bis hierher gefahren zu sein. So ein Moment hatte am Ziel auf mich gewartet.
Bevor ich zum Auto zurückging, schaute ich noch einmal zur Bucht hinüber. Zu Hause wollte ich meiner Freundin erzählen, wie ich erst die Hände vor dem Kinn zusammenlegte, um sie zu wärmen, und dann ganz in der Aussicht versank. Auch mein leises „Wow“ wollte ich ihr genau so weitergeben. Wenn ich das nächste Mal herkomme, freue ich mich schon auf den Moment, in dem ich nach dem Aussteigen zum ersten Mal den Kopf hebe.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Regionale Spezialitäten
Tansan-Senbei aus Arima
Die Tansan-Senbei sind eine Spezialität aus Arima Onsen: ein schlichtes Gebäck aus Weizenmehl, das mit kohlensäurehaltigem Wasser angerührt und mit Zucker und Salz gewürzt wird. Sie sollen im Jahr Meiji 40 entstanden sein, nachdem man auf das kohlensäurehaltige Quellwasser aufmerksam geworden war. Wenn ich meine Reise bis nach Arima ausdehne, möchte ich sie als Souvenir mitnehmen. Zu Hause würde ich sie gern genießen und mich dabei an die Weite der Bucht erinnern, die ich vom Aussichtspunkt aus gesehen habe.
Sehenswertes
Der Higashi-Rokko-Aussichtspunkt auf 645 m Höhe
Der Higashi-Rokko-Aussichtspunkt liegt an der Royu Driveway auf 645 m Höhe. Hier genießen Sie die Fahrt und anschließend den weiten Blick. Als ich ausstieg, merkte ich, dass mir nicht nur die Aussicht, sondern auch die ganze Fahrt hierher ans Herz gewachsen war.
Von der Osaka-Ebene bis zur Osaka-Bucht
Vom Aussichtspunkt aus sehen Sie die Osaka-Ebene und die Osaka-Bucht; im Westen reicht der Blick bis zum Hafen von Kobe. Ich ließ die Augen von den nahen Hügeln über die Stadt bis zum Meer wandern. Bei diesem weiten Ausblick hätte ich fast vergessen, dass ich mir eben noch die Hände wärmte.
Anfahrt und Fahrspaß
Royu Driveway – Higashi-Rokko-Aussichtspunkt
- Ab Arima Gate
- etwa 15 Minuten
- Höhe des Higashi-Rokko-Aussichtspunkts
- 645m
Vom Stadtgebiet Ashiyas aus folgen Sie 15 Minuten lang der Präfekturstraße 344 (Okuyama-Seido-Linie) am Fluss Ashiya entlang nach Norden. Von der Arima-Onsen-Seite sind es ab Arima Gate etwa 15 Minuten. Am Higashi-Rokko-Aussichtspunkt gibt es Parkplätze für 40 Autos. Nach der Fahrt können Sie Ihr Auto abstellen und in aller Ruhe den weiten Blick über Stadt und Bucht genießen. Während ich den Blick auf die Straße gerichtet hielt und das Lenkrad fest umfasste, freute ich mich schon auf die Aussicht, die dort auf mich wartete.
Ihr Ziel ist der Higashi-Rokko-Aussichtspunkt an der Royu Driveway. Öffnen Sie den Standort über die Karte unten. Nachdem ich die Aussicht genossen hatte, hatte ich richtig Lust, die Strecke hierher noch einmal zu fahren.
Weitere Berichte zu Ausflugszielen
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, schauen Sie sich doch auch diese Ausflugsziele in der Nähe an. Zu jedem dieser Orte bin ich zu verschiedenen Jahreszeiten immer wieder zurückgekehrt.