Nagano · Iida und Tōyama-gō
Noch bevor ich nach den Namen der Berge suchte, schaute ich zu den Bergkämmen hinauf Ein Herbstmorgen auf 1.900 m im Shirabiso-Hochland, mit einem Apfel in der Hand
Seit ich auf dem Parkplatz angekommen bin, ziehen die Bergkonturen meinen Blick auf sich. Mit einem kleinen Apfel in der Hand schaue ich den Kamm entlang und frage mich, wie weit er sich wohl erstreckt.
Die Geschichte eines Herbstmorgens, an dem ich mit einem Apfel in der Hand auf die Bergkämme der Südlichen Alpen schaue.
HerbstEin klarer Herbstmorgen zur Zeit der Laubfärbung
Erst die Bergkämme, dann der Apfel
Mit dem Apfel, den ich in Iida ausgesucht hatte, fuhr ich zum Shirabiso-Hochland. Die Fahrt führte mich durch die herbstlichen Wälder entlang der Minami-Alps-Echo-Line, bis ich schließlich den Platz mit Blick auf die Bergketten erreichte. Selbst als ich parkte und den Mantel anzog, blieb mein Blick an den Bergkämmen hinter dem Fenster hängen.
Als ich auf den Schotterparkplatz trat, wurde mir klar, dass sich die Berge weit nach links und rechts erstreckten. Ich hatte mir eine Landschaft mit einem einzigen großen Gipfel vorgestellt, doch der Kamm hatte etliche Spitzen und Senken. Heute hatte ich das Gefühl, jeden einzelnen der Berge, die ich bisher einfach unter dem Namen Südliche Alpen zusammengefasst hatte, sehen zu können.
Ich holte einen roten Apfel aus der Tasche und hielt ihn mit beiden Händen. Im Morgenlicht musste ich auch daran denken, wie ich ihn in Iida ausgesucht hatte. Ich wollte ihn erst essen, nachdem er ein wenig von der kühlen Höhenluft abbekommen hatte, und ließ ihn eine Weile in meinen Händen ruhen. Bei all den Bergen vor mir kam ich noch gar nicht zum ersten Bissen.
Ich ließ den Blick zwischen den Bäumen hinter dem Zaun und den Bergen dahinter hin und her wandern. Die nahen Blätter waren schon herbstlich gefärbt, doch die Konturen der fernen Felsen würden wohl auch bleiben, wenn sich die Jahreszeit änderte. Ich wollte die Namen der Berge gerade mit dem Handy nachschlagen, ließ es dann aber sein. Für den Moment wollte ich mir lieber den lang gezogenen Kamm einprägen, statt auf den Bildschirm zu schauen.
Als ich zum Auto zurückging und in den Apfel biss, begann endlich meine kleine Pause. Ich war an diesem Morgen wegen der Berge hier, doch bestimmt würde mir auch der Apfel aus der Stadt zusammen mit dieser Landschaft in Erinnerung bleiben. Die Namen der Berge kann ich auch später noch nachschlagen. Jetzt möchte ich lieber noch ein bisschen den Kamm vor mir betrachten.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Äpfel aus Süd-Shinshū
Der Laden „Ringo no Sato“ in der Nähe der Anschlussstelle Iida verkauft Äpfel und andere regionale Früchte. Vor der Fahrt hinauf möchte ich mir dort einen Apfel aussuchen und ihn für eine Pause am Morgen mitnehmen.
Sehenswertes
Die weitläufige Bergkette der Südlichen Alpen
Ich hatte mir einen einzelnen großen Gipfel vorgestellt, doch stattdessen zog sich der ganze Gebirgszug weit nach links und rechts. Die vielen Höhen und Senken des Kamms hielten meinen Blick fest – der erste Bissen vom Apfel musste warten.
Von der herbstlichen Farbenpracht entlang der Straße zum Ausblick im Hochland
Unterwegs genieße ich die herbstlich gefärbten Bäume entlang der Minami-Alps-Echo-Line. Bei meiner Ankunft wirkt die Weite der Berge wie eine Fortsetzung der Straße. Diesen Übergang mag ich.
Angaben zur Route
Von der Anschlussstelle Iida zum Shirabiso-Hochland
- Entfernung ab der Anschlussstelle Iida
- 43km
- Höhe des Hochlands
- 1900m
Von Iida geht es hinauf ins Hochland. Entlang der Minami-Alps-Echo-Line können Sie unterwegs auch die Herbstfärbung genießen.
Laut der Tourismuswebsite der Präfektur beträgt die Anfahrtsstrecke 43 km; das Hochland liegt auf 1.900 m. Ich nutze die 43 km zur Orientierung für die Reise, nicht als Länge der Echo Line allein.
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