Präfektur Wakayama, Gemeinde Aridagawa
Im Mai auf Aragijima die gefluteten Reisfelder betrachten Saft aus Arida-Mandarinen und ein Nachmittag am Aussichtspunkt
Aragijima liegt in einer großen Flussschleife, deren Innenseite von Reisterrassen bedeckt ist. Im Mai möchte ich die Konturen der gefluteten Felder vom gegenüberliegenden Aussichtspunkt aus betrachten. Saft aus Arida-Mandarinen habe ich auch dabei und mache eine kleine Pause, während ich den geschwungenen Feldrainen mit den Augen folge.
Diesmal geht es um einen Nachmittag Mitte bis Ende Mai. Ich schaue vom Aussichtspunkt auf die Reisfelder im Frühling und genieße den Saft aus Arida-Mandarinen, den ich mitgebracht habe.
FrühlingNachmittag, Mitte bis Ende Mai
Die Flussbiegung und die geschwungenen Reisterrassen auf einen Blick
An einem Nachmittag im Mai komme ich mit meiner Freundin am Parkplatz von Aragijima an. Bis zum Aussichtspunkt ist es von hier aus nur ein kurzes Stück zu Fuß. Ich hole den Saft aus Arida-Mandarinen und den Becher aus dem Auto und kremple die Ärmel hoch. Vor der Abfahrt habe ich den Saft im Laden „Aridakko“ ausgesucht – auf die Pause heute freue ich mich schon.
Am Aussichtspunkt breiten sich auf der Innenseite der Flussbiegung die fächerförmigen Reisterrassen vor mir aus. Die Feldraine ziehen weite Kurven und grenzen die einzelnen Reisfelder voneinander ab. Die Form kannte ich von Fotos, doch mit dem Fluss und den Bergen zusammen wirkte alles viel weitläufiger.
Im Wasser der gefluteten Reisfelder spiegelt sich der Himmel; dazwischen zeichnen sich die Reihen der niedrigen Setzlinge ab. Mein Blick wandert vom Feldrain direkt vor mir Linie für Linie nach hinten. Neben mir sagt meine Freundin: „Die Reihen reichen ja bis ganz nach hinten.“ Schon wenn wir uns erzählen, was wir gerade anschauen, wirkt die Landschaft ein bisschen anders.
Ich gieße den Saft in den Becher und nehme einen Schluck. Die Süße der Mandarinen breitet sich im Mund aus; nach dem Fußweg tut der Schluck meiner Kehle richtig gut. Ich umfasse den Becher mit beiden Händen und schaue wieder zu den Reisfeldern. Vor einer Landschaft zu stehen, die ich so gern mag, und dabei etwas zu genießen, das ich liebe – das hat mich richtig glücklich gemacht.
Hinten rechts sehe ich eine Brücke, links davon die Dächer der kleinen Siedlung. Als ich nur die Reisfelder im Blick hatte, war mir all das gar nicht aufgefallen. Ich folge dem Flusslauf mit den Augen einmal rund um die Biegung und schaue dann noch einmal auf die Wolken, die sich im Wasser vor mir spiegeln.
Ich räume den leeren Becher weg und gehe mit meiner Freundin zum Parkplatz zurück. Auf dem Rückweg nehmen wir wieder die Nationalstraße 480 und genießen die Landschaft rund um den Ort. Vor der Abfahrt hatte ich „ROUTE 1 - ASHINOKO“ ausgewählt. Auch zu Hause möchte ich noch an den Schluck Saft denken, den ich getrunken habe, während ich die geschwungenen Reisfelder betrachtete.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialitäten unterwegs
Saft aus Arida-Mandarinen
Im Laden „Aridakko“, einer örtlichen Direktverkaufsstelle, finden Sie Saft aus Arida-Mandarinen. Ich möchte vor der Fahrt dort vorbeischauen und den Saft sowohl für eine Pause mit Blick auf die Reisterrassen als auch als Souvenir mitnehmen.
Sehenswertes
Reisterrassen in einer großen Flussschleife
Vom Aussichtspunkt aus sehen Sie gleichzeitig die geschwungenen Reisterrassen und die große Flussbiegung. Ich lasse meinen Blick gern den Feldrainen folgen.
Eine vom Leben geprägte Kulturlandschaft
Die ländliche Kulturlandschaft rund um Aragijima wurde als wichtige Kulturlandschaft Japans ausgewiesen. Wenn ich auch die Siedlung hinter den Reisfeldern anschaue, denke ich an das Leben, das hier weitergeht.
Anfahrt und Fußweg
Vom Aragijima-Parkplatz zum Aussichtspunkt
- Fußweg ab dem Parkplatz
- ca. 200 m
- Gehzeit ab dem Parkplatz
- ca. 3 Minuten
Nach dem Parken gehen Sie zurück zur Präfekturstraße und dann in östlicher Richtung zum Aussichtspunkt. Ich nehme meinen Saft für den kurzen Spaziergang mit und freue mich schon auf den Blick auf die Reisterrassen.
Von Arida IC bzw. Arida-Minami IC aus dauert die Fahrt über die Nationalstraße 480 in Richtung Shimizu etwa 50 Minuten. Eine Pause am Aussichtspunkt passt wunderbar zu einer Fahrt am Fluss entlang.
Weitere Berichte zu Ausflugszielen
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Karten und Quellen
Offizielle Quellen
- Offizielle Tourismusinformationen der Präfektur Wakayama zu Aragijima (öffnet in neuem Tab)
- Gemeinde Aridagawa: Anfahrt zum Aussichtspunkt (öffnet in neuem Tab)
- Offizielle Tourismusinformationen der Präfektur Wakayama: Spezialitäten und Einkaufen in Aridagawa (öffnet in neuem Tab)
- Gemeinde Aridagawa: wichtige Kulturlandschaft (öffnet in neuem Tab)