Tahara, Präfektur Aichi | Nächtlicher Ausblick vom Zaō-san
Aussichtsplattform am Zaō-san Mit der tagsüber ausgesuchten Melone hinauf über die Lichter der Stadt
Ich nahm die Melone aus der Papiertüte und hielt sie vorsichtig mit beiden Händen. Zu meinen Füßen leuchteten blaue Punkte, dahinter lagen die Lichter der Stadt. Ich hatte nur die Einkaufstüte geöffnet, und schon musste ich an den Abstecher denken, den ich tagsüber gemacht hatte.
Lesen Sie, wie ich die nächtliche Aussicht mit meiner Melonensuche am Tag verbunden habe.
SommerAn einem Juliabend, gegen 20 Uhr
Das Gewicht der Melone und die Lichter der Stadt tief unten
Als ich hinaus in den beleuchteten Korridor trat, sah ich überall kleine blaue Lichtpunkte zu meinen Füßen. Ich ließ den Blick an der Brüstung entlang nach vorn wandern; dahinter breitete sich die Stadt aus. Ich hatte die Melone tagsüber auf der Atsumi-Halbinsel gekauft und trug sie noch in der Tüte, als ich hier stehen blieb. Jetzt wollte ich mir die nahen und die fernen Lichter ganz in Ruhe ansehen.
Als ich die Tüte öffnete, raschelte das Papier leise. Ich nahm die Melone heraus und hielt sie mit beiden Händen. So spürte ich das Gewicht der runden Frucht. Beim Anblick des Netzmusters auf der Schale fiel mir wieder ein, wie lange ich tagsüber überlegt hatte, welche Melone ich nehmen sollte. Eine einzige Melone als Mitbringsel genügte, und schon hatte ich den ganzen Tag wieder vor Augen. Das gefiel mir.
Auf der Atsumi-Halbinsel werden Netzmelonen angebaut, und im Sommer kann man sie auch auf Farmen probieren. Als Mitbringsel habe ich mir eine ganze, runde Melone ausgesucht. Zu Hause möchte ich die Melone kühlen und aufschneiden. Beim Essen will ich dann von diesem Tag erzählen. Obwohl ich sie noch gar nicht probiert hatte, freute ich mich schon auf diesen Moment.
Als ich von der Melone aufsah, zogen sich die Lichter der Stadt weit nach links und rechts. Ich verglich die Lichter direkt unter mir mit den kleinen Punkten in der Ferne. Erst von oben kann man die ganze Stadt so überblicken. Als mir einfiel, dass ich kurz zuvor selbst irgendwo dort unten unterwegs gewesen war, wollte ich nach den Straßen suchen, die ich kannte.
Die Brüstung des Korridors verlief vor mir in einer sanften Kurve. Ich steckte die Melone wieder in die Tüte und folgte beim Weitergehen dem Bogen der Brüstung. Sah ich erst zu meinen Füßen und hob dann den Blick zur Stadt, wirkten die Lichter größer oder kleiner, und ich konnte unterschiedlich weit sehen. Eigentlich wollte ich nur die Stadt bei Nacht sehen, aber inzwischen mag ich auch den Spaziergang durch den Korridor.
Bevor ich die Aussichtsplattform verließ, griff ich noch einmal nach dem Henkel der Tüte. Tagsüber hatte ich die Melone ausgesucht, abends die Lichter der Stadt gesehen. Wenn Sie im Sommer auf der Atsumi-Halbinsel unterwegs sind, können Sie beides an einem Tag genießen. Wenn ich die Melone zu Hause aufschneide, möchte ich dabei auch den Ausblick aus diesem Korridor vor Augen haben.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Ein Reisefoto1 Bilder
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Tahara, Präfektur Aichi | Nächtlicher Ausblick vom Zaō-san · Sommer
Was ich auf dieser Reise probieren möchte
Netzmelonen von der Atsumi-Halbinsel
Eine sommerliche Spezialität der Atsumi-Halbinsel. Auf einer Farm würde ich gern Melone in Stücken probieren und mir als Mitbringsel eine ganze, runde Melone aussuchen. Die Melone, die ich tagsüber gekauft hatte, nahm ich mit zum Aussichtspunkt.
Das gibt es hier zu sehen
Lichter ganz nah und die Stadt in der Ferne
Der leuchtende „Hoshizora no Sanpomichi“ zu meinen Füßen und die nächtliche Stadt tief unten: Bei jedem Schritt wanderte mein Blick woandershin.
Eine sommerliche Spezialität als Mitbringsel
Die Atsumi-Halbinsel ist für ihre Netzmelonen bekannt. Wenn Sie sich tagsüber eine als Mitbringsel aussuchen, wartet zu Hause noch eine kleine Freude auf Sie.
Die Fahrt zur Aussichtsplattform
Vom Otowa-Gamagōri IC zur Aussichtsplattform am Zaō-san
- Fahrzeit mit dem Auto
- etwa 60 Minuten
- Höhe des Zaō-san
- 250m
Von der Anschlussstelle Otowa-Gamagōri der Tōmei-Autobahn fahren Sie bis zur Aussichtsplattform hinauf. Zum Abschluss eines Tages in Tahara würde ich gern den Blick vom Berg genießen.
Von der Stadt aus führt eine Zufahrtsstraße bis zum Gipfel. Hier finden Sie die Fahrzeit mit dem Auto ab dem Otowa-Gamagōri IC und die Höhe des Zaō-san im Überblick.
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