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Präfektur Mie, Städte Toba und Shima

Eine Pause am Meer auf der sommerlichen Pearl Road Ein Hauch von Toba steckt auch im Becher

Wie schmeckt wohl ein süßes Getränk mit Aosa-Alge? Unter der weißen Sahne schimmerte zartes Grün. Ich betrachtete es einen Moment und hob dann den Löffel. Lesen Sie von meinem Julinachmittag am Toba Observatory, an dem mein Blick zwischen Meer und Becher hin und her wanderte.

Bei meiner sommerlichen Pause am Aussichtspunkt habe ich aufs Meer geschaut und ein Aosa-Algen-Frappé probiert. Ich erzähle Ihnen, wie es sich anfühlte, mit dem Becher auf den Platz hinauszugehen.

Auf dem Platz mit dem Backsteinpflaster am Toba Observatory steht eine Frau in einer weißen Bluse mit Puffärmeln und einem mintfarbenen Rock. Sie hält einen hellgrünen Frappé und einen Löffel in der Hand. Im Hintergrund steht ein rotes Auto auf dem Parkplatz; links ist zwischen den Bäumen das Meer zu sehen.

SommerEin Nachmittag im Juli

Noch bevor ich aufs Meer schaute, war ich neugierig auf den ersten Löffel

An einem Julinachmittag legte ich auf der Pearl Road einen Stopp am Toba Observatory ein. Ich stellte das Auto auf einem weiß markierten Stellplatz ab und ging auf den Platz mit dem Backsteinpflaster. Hinter der Holzbank, zwischen den Bäumen, öffnete sich der Blick aufs Meer. Der Wind strich über meine Wangen, die vom Spaziergang unter dem blauen Himmel noch warm waren. Hier mache ich erst einmal Pause, beschloss ich.

Auf der Ama no Terrace bestellte ich ein Aosa-Algen-Frappé. Unter der weißen Sahne schimmerte zartes Grün. Ich nahm den Becher anders in die Hand, damit der Ärmel meiner weißen Bluse ihn nicht streifte, und griff zum Löffel. Aosa kenne ich aus der Misosuppe. Dass die Alge in so einem süß aussehenden Getränk steckt, hätte ich nicht gedacht. Noch bevor ich probierte, betrachtete ich den Becher ganz versunken.

Zuerst schmeckte ich die Süße der kalten Milch zusammen mit der Sahne. Danach blieb der feine Geschmack der Aosa-Alge auf der Zunge. Beim nächsten Löffel mischte ich auch etwas von der Schokosoße unter und probierte. Ich hatte mir von Algen einen ganz anderen Geschmack vorgestellt als von etwas Süßem. Trotzdem wollte ich gleich noch einen Löffel. Als ich den Löffel wieder ablegte, musste ich lächeln.

Meine Freundin, mit der ich oft fahre, kam auf den Platz und schaute in meinen Becher. „Wie schmeckt’s?“, fragte sie. „Süß, aber die Aosa ist auch da“, sagte ich – und merkte, dass das irgendwie schräg klang. Ich hielt meinen mintfarbenen Rock fest und ging zur Bank. Meine Freundin sah aufs Meer, ich nahm noch einen Löffel. Bei dieser Pause konnte ich beides genießen: den Blick aufs Meer und noch einen Löffel.

Als der Becher leer war, schaute ich noch einmal zum Meer zwischen den Bäumen hinüber. Bevor es auf der Straße zum nächsten Ziel weiterging, wollte ich auch noch ein Stück in Richtung Hakodayama Park spazieren. Meine Freundin und ich waren uns einig, dass wir noch ein bisschen bleiben wollten. Ich war froh, dass wir am Aussichtspunkt nicht bloß schnell ein Foto machten und dann gleich wieder zurückfuhren. Wenn ich später an den Ausblick aufs Meer denke, wird mir bestimmt auch dieser eine Löffel wieder einfallen.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Präfektur Mie, Städte Toba und Shima · Sommer

Das sollten Sie unterwegs probieren

Aosa-Algen-Frappé auf der Ama no Terrace

Dieser Frappé wird mit Aosa-Algen aus der Stadt Toba und Ouchiyama-Milch zubereitet. Die Kombination aus Aosa-Alge und Schokosoße bekommen Sie auf der Ama no Terrace am Toba Observatory. Ich hatte mich gefragt, ob Algen und Süßes zusammenpassen. Nach der süßen Milch blieb der Geschmack der Aosa-Alge auf der Zunge – davon wollte ich gleich noch einen Löffel.

Das gibt es hier zu entdecken

Der weite Meerblick am Toba Observatory

Am Toba Observatory können Sie auf der Pearl Road eine Pause einlegen und aufs Meer schauen. Nach dem Cafébesuch möchte ich mir auch Zeit nehmen, über den Platz zu schlendern und nach schönen Ausblicken zu suchen.

Die Rasenfläche im Hakodayama Park

Vom Ama no Terrace aus erreichen Sie den Park zu Fuß. Dort gibt es Rasenflächen mit Meerblick und eine Aussichtsplattform. Ich möchte aus dem Auto steigen und den Blick in Ruhe über das weite Meer schweifen lassen.

Angaben zu Straße und Ort

Pearl Road (Präfekturstraße 128)

Gesamtlänge der Straße
23,8km
Höhe des Toba Observatory über dem Meeresspiegel
162m

Die Straße verbindet die Städte Toba und Shima. Mit einem Zwischenstopp am Toba Observatory möchte ich die Fahrt mit etwas Zeit für den Blick aufs Meer verbinden.

Die Längenangabe bezeichnet die gesamte Pearl Road. Die Höhenangabe entspricht dem Wert, den der offizielle Betreiber des Toba Observatory nennt. Daran sehen Sie, dass es um zwei verschiedene Maße geht: die Straßenlänge und die Höhe des Aussichtspunkts.