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Yorii, Präfektur Saitama

Zum Chūgendaira Green Park Vom frischen Grün über die Stadt Yorii blicken

Ein Morgen im Mai: Von der Aussichtsplattform auf rund 370 m Höhe sah ich über den frisch grünen Hang und die Stadt Yorii bis weit in die Kantō-Ebene. Der Aussichtspunkt liegt nur etwa 30 Autominuten von der Ausfahrt Hanazono entfernt und ist ein schöner Abstecher.

Im Mai locken die Bergazaleen und das frische Grün zu einem Frühlingsausflug. Vom Aussichtspunkt am Morgen reicht der Blick über Yorii bis in die weite Kantō-Ebene.

Eine Frau blickt vom frisch grünen Chūgendaira über die Stadt Yorii bis in die Kantō-Ebene. Sie trägt eine mintfarbene Strickjacke, einen hellrosa Rock und weiße Schuhe. Links blühen kleine rosa Blumen.

FrühlingAnfang Mai, an einem sonnigen Morgen

Vom frischen Grün über die Stadt Yorii blicken

Zur Zeit der Bergazaleen und des frischen Grüns im Mai machte ich mit meiner Freundin einen Tagesausflug zum Chūgendaira Green Park oberhalb von Yorii. Sie saß auf dem Beifahrersitz, als wir früh am Morgen in Tokio losfuhren. Auf der Autobahn nahmen wir die Ausfahrt Hanazono; von dort waren es noch ungefähr 30 Minuten mit dem Auto. Wir fuhren die morgendliche Bergstraße hinauf und stellten den Wagen auf dem kostenlosen Parkplatz des Parks ab.

Als wir bis nahe an die Aussichtsplattform liefen, tat sich hinter den Bäumen plötzlich ein weiter Blick auf. Am Hang vor uns standen niedrige Bäume, dahinter lag ein dicht grüner Wald. Und dahinter breitete sich die Stadt Yorii aus. Eben noch säumten die Berge die Straße zu beiden Seiten; von hier aus schien sich die Landschaft direkt in die Ebene fortzusetzen.

Ich hatte eine mintfarbene Strickjacke übergezogen und trug einen hellrosa Faltenrock und weiße Schuhe. Als ich die Hände locker vor der Taille zusammenlegte, strich mir der Morgenwind über die Fingerspitzen. Ganz in der Nähe blühte eine kleine rosa Blume. Meine Freundin ging in die Hocke, um sie aus der Nähe anzuschauen, während ich den Blick auf die Stadt gerichtet hielt. Wir standen am selben Ort und sahen doch in völlig unterschiedliche Entfernungen.

„Die Blume hier ist winzig, aber sie blüht richtig schön“, sagte meine Freundin. „Von hier drüben sehe ich gleich die ganze Stadt“, gab ich zurück. Also tauschten wir die Plätze. Als ich mich hinhockte und die Blütenblätter aus der Nähe betrachtete, bemerkte ich, dass sie dünner waren, als ich gedacht hatte; das Morgenlicht schimmerte durch sie hindurch. Meine Freundin dagegen kniff die Augen zusammen und versuchte zu erkennen, wie weit sich die Ebene erstreckte, die ich gerade betrachtet hatte.

Die Aussichtsplattform von Chūgendaira liegt auf rund 370 m Höhe und soll ein 180-Grad-Panorama bieten. Ich ließ den Blick von einem Ende der Plattform zum anderen wandern: vom Berghang über die Stadt bis zur Ebene dahinter ging die Landschaft nahtlos ineinander über. Mit den Augen folgte ich einer schmalen Straße, die sich am Hang entlang nach unten schlängelte, und entdeckte mehrere kleine Gebäude. Dahinter lag die dicht bebaute Stadt. Als ich sah, wie flach sich die Landschaft noch viel weiter in der Ferne fortsetzte, sagte ich zu meiner Freundin: „Die Kantō-Ebene ist wirklich riesig.“

Nachdem wir gemeinsam auf die Stadt geschaut hatten, spazierten wir noch ein wenig durch den 5 ha großen Park. Im Morgenschatten war es kühl, und ich war froh über meine Strickjacke. Die Erde an den Baumwurzeln war leicht feucht und gab weich nach, als ich mit der Schuhspitze darauftrat. In Yorii gibt es auch einen Wanderweg namens „Kaze no Michi“: Er führt auf rund 3,4 km am Fūppugawa entlang, durch Nihon no Sato und weiter nach Chūgendaira. Angelegt wurde er wohl 1996. Ich erzählte meiner Freundin, dass man unterwegs über Trittsteine den Fluss überquert. Sofort schlug sie vor, beim nächsten Mal von dort aus ein Wettrennen zu machen. Ich antwortete ganz ernst, dass es schließlich ein Wanderweg sei und wir dort nicht um die Wette laufen sollten. „Da musst du schon mitspielen!“, lachte sie.

Als wir langsam Hunger bekamen, machten wir uns auf den Weg zurück in den Ort. Kishidens Mitarashi-Dango vor dem Bahnhof Tamayodo gelten als Spezialität des Ladens, der den Reis dafür morgens frisch mahlt. Auch Kimi-shigure und Kanoko werden dort angeboten – bei der Auswahl würden wir uns bestimmt beide schwertun. Wir legten wieder „ROUTE 1 - HAKONE (steam mix)“ auf, fingen an, darüber zu diskutieren, was wir nehmen sollten, und fuhren den Hang hinunter.

An einem Morgen im Mai legt die Protagonistin die Hände auf das Geländer der Aussichtsplattform von Chūgendaira. Sie schaut über den frisch grünen Hang auf Yorii und die Kantō-Ebene und spricht mit ihrer Freundin neben ihr. Sie trägt eine mintfarbene Strickjacke und einen hellrosa Faltenrock.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Yorii, Präfektur Saitama · Frühling

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Regionale Spezialitäten für unterwegs

Mitarashi-Dango von Kishiden

Eine Spezialität von Kishiden, einem Laden für japanische Süßigkeiten vor dem Bahnhof Tamayodo. Die Dango werden aus Reis gemacht, der morgens frisch gemahlen wird – eine süße Pause, wenn Sie vom Park zurück in den Ort kommen.

Kimi-shigure von Kishiden

Eine japanische Süßigkeit, die neben den Mitarashi-Dango bei Kishiden vor dem Bahnhof Tamayodo angeboten wird. Wir überlegten zu zweit, was wir nehmen sollten, und setzten auch Kimi-shigure auf unsere Liste.

Mandarinen aus Fūppu und Kobayashi

In den Bergen von Fūppu und Kobayashi in Yorii kann man im Herbst offenbar Mandarinen pflücken. Ich fragte mich, ob die Hänge, die ich an diesem Maimorgen betrachtet hatte, im Herbst wohl im Orange der Mandarinen leuchten würden.

Sehenswertes

Die Kantō-Ebene hinter dem Hang

Vom bewaldeten Hang direkt vor Ihnen reicht der Blick über die Stadt Yorii bis in die Ebene dahinter. Ich wandte den Kopf von einem Ende der Plattform zum anderen, ließ den Blick über die Landschaft schweifen und suchte danach, wo die Ebene wohl endet.

Blüten und frisches Grün im Mai

Zur Zeit der Bergazaleen genießen Sie neben der Aussicht auch die Blumen ganz in der Nähe. Ich ging in die Hocke und sah, wie das Morgenlicht durch die Blütenblätter schimmerte.

Wanderweg und Aussicht in Zahlen

Anfahrt ab Tokio

Ab Tokio
ca. 110 kmÜber die Kan-Etsu-Autobahn, etwa 1 Stunde 45 Minuten mit dem Auto
Autobahnausfahrt
Hanazono ICEtwa 30–35 Minuten mit dem Auto bis zum Park
Straße zum Park
Asphaltierte BergstraßeVon Yorii hinauffahren bis zum kostenlosen Parkplatz nahe der Aussichtsplattform

Kaze no Michi und Aussichtsplattform von Chūgendaira

Gesamtlänge des Kaze no Michi
ca. 3,4 km
Höhe der Aussichtsplattform
ca. 370 m

Ein Wanderweg von der Takagaki-Shin-Brücke am Fūppugawa entlang, durch Nihon no Sato bis nach Chūgendaira, sowie eine Plattform mit Blick über die Stadt.

Die rund 3,4 km sind die Gesamtlänge des Wanderwegs Kaze no Michi; die rund 370 m bezeichnen die Höhe der Aussichtsplattform. Neben der morgendlichen Panoramafahrt bietet sich auch ein Spaziergang vom Fluss aus an.