Tōkamachi, Präfektur Niigata
Auf zur Kiyotsu-Schlucht Mein Blick bleibt an den Felswänden jenseits des Flusses hängen
Mit beiden Händen in den Taschen meines Hoodies stand ich am Ufer und ließ meinen Blick über die Linien im Fels wandern. Obwohl ich den Ort von Fotos kannte, war der Anblick mit dem Rauschen des Flusses im Hintergrund plötzlich ein ganz anderer – so gewaltig, dass ich erst einmal stehen blieb.
Lesen Sie, wie ich im Herbst vor dem Tunnel eine Weile die Felswände der Kiyotsu-Schlucht bestaunt habe.
HerbstEnde Oktober bis Anfang November
Mein Blick bleibt an den Felswänden jenseits des Flusses hängen
Der Fluss rauschte laut, und die Felsen vor mir waren gewaltig. Im Herbst blieb ich auf dem Weg zum Tunneleingang der Kiyotsu-Schlucht stehen. Ich war wegen der Fotos vom Wasserspiegel hierhergekommen, doch schon die Landschaft draußen hielt mich fest. Eine ganze Weile konnte ich mich nicht losreißen.
Über meinem Hoodie trug ich noch eine Jacke und schob beide Hände in die Taschen. An der Felswand jenseits des Flusses verliefen unzählige Linien schräg nach oben. Ich wollte einer Linie mit den Augen folgen, doch unterwegs wechselte mein Blick unwillkürlich zur nächsten. So feine Strukturen zogen sich bis hoch über meinen Kopf.
Das Muster in den Felsen nennt man Säulenklüftung. Die steilen Wände auf beiden Seiten des Flusses bilden zusammen eine große V-förmige Schlucht. Der Begriff hilft mir, das einzuordnen, und trotzdem stockt mir direkt davor wieder der Atem. Selbst wenn ich die Entstehung verstehe, staune ich noch immer.
Der Fluss rauschte zwischen den Felsen hindurch und spritzte auf. Nur neben den Steinen am Ufer blieb etwas Schaum zurück; gleich darauf war das Wasser schon wieder weitergezogen. Die Linien im Fels änderten sich nicht, das Wasser dagegen ständig. Nachdem ich die Felswände ausgiebig betrachtet hatte, blieb mein Blick noch lange am Fluss hängen.
In den Felsspalten standen Bäume voller Herbstlaub. Nachdem mich die gewaltige Wand so beeindruckt hatte, fielen mir beim Blick auf die Blätter sogar die feinen Äste auf. Gut, dass ich hier noch einmal stehen geblieben war, bevor ich zum Tunnel weiterging. Dann ging ich zum Eingang weiter, gespannt auf den Wasserspiegel.
Wenn ich danach noch durch Echigo-Tsumari fahre, möchte ich auch Hegi-Soba probieren. So wird aus dem Ausflug zur Schlucht vielleicht eine Reise, die nicht nur die Augen erfreut, sondern auch den Magen füllt. Als ich mir später die Fotos ansah, dachte ich zuerst wieder an das Rauschen des Flusses draußen.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Hegi-Soba
Zur kulinarischen Seite von Echigo-Tsumari gehört auch Hegi-Soba. Nach dem Spaziergang durch die Schlucht käme das für mich als Nächstes auf den Teller.
Sehenswertes
Säulenstruktur und Kiyotsu-Fluss
An beiden Ufern des Kiyotsu-Flusses ragen gewaltige Felswände auf, die zusammen eine V-förmige Schlucht bilden. Nachdem ich den Linien im Fels mit den Augen gefolgt war, schaute ich ganz versunken sogar auf die Formen der Wasserspritzer.
Wasserspiegel im Tunnel der Kiyotsu-Schlucht
Im Tunnel der Kiyotsu-Schlucht erwartet Sie an der Panoramastation auch der berühmte Wasserspiegel. Nachdem ich draußen die Wucht der Felsen gespürt hatte, freute ich mich umso mehr auf den nächsten Anblick.
Streckeninfos
Von der Nationalstraße 353 zur Kiyotsu-Schlucht
Aus Richtung der Anschlussstelle Shiozawa-Ishiuchi fahren Sie über die Nationalstraße 353 zur Kiyotsu-Schlucht.
Wenn ich an der Kiyotsu-Schlucht ankomme, nehme ich mir gern einen Moment am Fluss. Schon bevor ich loslief, zogen mich die gewaltigen Felswände in ihren Bann.
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