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Kyoto / Amanohashidate

Kasamatsu Park Während ich Amanohashidate bestaunte, zog sich das Mochi länger, als ich erwartet hatte

Amanohashidate erstreckt sich weit zwischen den Meeresflächen. Ich konnte mich an der langen Kiefernreihe gar nicht sattsehen. Und dann hatte plötzlich das Mochi in meiner Hand meine ganze Aufmerksamkeit.

Im Frühling genoss ich im Kasamatsu Park den Blick hinunter auf Amanohashidate und das Chie-no-mochi, das ich mitgebracht hatte. Lesen Sie, wie ich den Ausblick und eine süße Pause erlebt habe.

Die Protagonistin hält im Frühling im Kasamatsu Park vor der Kulisse von Amanohashidate ein Chie-no-mochi in der Hand und lacht, als es sich zieht.

FrühlingAnfang Mai

Ich wollte die Aussicht genießen und konnte den Blick doch nicht vom Mochi lösen

Als ich oben im Kasamatsu Park stand und Amanohashidate vor mir lag, erstreckte es sich weiter in die Ferne, als ich gedacht hatte. Ich konnte mich kaum losreißen. Die Kiefernreihe zog sich zwischen den Meeresflächen hindurch, zu beiden Seiten lag Wasser. Obwohl ich die Aussicht schon oft auf Fotos gesehen hatte, wollte ich der Kiefernreihe mit den Augen immer weiter folgen und mich vergewissern: Sie hört ja gar nicht auf.

Nachdem ich mir alles in Ruhe angesehen hatte, setzte ich mich für eine Pause hin. Heute hatte ich auch Chie-no-mochi mitgebracht. Weil ich es mit Blick auf die Landschaft essen wollte, schaute ich noch einmal auf Amanohashidate, ehe ich nach dem Teller griff. Schon die Frage, womit ich anfangen sollte – mit dem Anblick der Kiefern oder mit der süßen Leckerei –, machte mich glücklich.

Ich biss ein wenig in das Mochi. Doch je weiter ich es vom Mund wegzog, desto länger zog es sich. Moment, es hängt ja immer noch zusammen! Während ich mit der anderen Hand den Teller festhielt und das Mochi noch an meinem Mund hing, musste ich plötzlich über mich selbst lachen – ich nahm das Essen offenbar sehr ernst.

Als ich das Mochi endlich in den Mund bekam, wollte ich es ganz langsam genießen. Bis eben hatte mich nur interessiert, wie weit es sich ziehen würde. Ich schaute erst auf den Teller und dann wieder aufs Meer. Ein Bissen, ein Blick auf die Landschaft, noch ein Bissen. Es wäre zu schade gewesen, das Mochi schnell aufzuessen.

Auch im Sitzen konnte ich den Blick kaum von Amanohashidate lösen. Während ich der Kiefernreihe mit den Augen folgte, hielt ich mit dem Mochi in der Hand schon wieder inne. Heute war ich wohl von allem fasziniert, was sich in die Länge zieht. Dass ich das Mochi mit Amanohashidate verglich, kam mir selbst ein bisschen komisch vor. Ich lächelte leise und genoss den Bissen in meinem Mund.

Nachdem ich das letzte Mochi gegessen hatte, räumte ich den Teller weg und schaute noch ein bisschen aufs Meer. Ich dachte, ich würde nur die Aussicht mit nach Hause nehmen – aber auch mein Lachen über das Mochi, das sich so zog, wurde zu einer Erinnerung an diesen Tag. Wenn ich an den Frühling im Kasamatsu Park denke, sehe ich zuerst Amanohashidate vor mir und gleich danach das Mochi, das einfach nicht in meinen Mund wollte.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Kyoto / Amanohashidate · Frühling

Spezialität

Chie-no-mochi und Sōhonke Chitose Chaya

Im Sōhonke Chitose Chaya bekommen Sie die lokale Spezialität Chie-no-mochi. Dort wird besonders auf zwei Dinge geachtet: „Hiki-an“, eine Paste aus Azukibohnen, die samt Schale gemahlen werden, und Mochi aus 100 % lokalem Klebreis. Der Laden liegt etwa 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Amanohashidate der Kyoto Tango Railway entfernt. Ich hatte mir Mochi für eine Pause mit Aussicht mitgebracht. Als es sich so zog, musste ich lachen; sobald ich es endlich probieren konnte, war ich ganz auf den Geschmack konzentriert.

Sehenswertes

Der Blick des aufsteigenden Drachen von Norden

Vom Kasamatsu Park aus können Sie Amanohashidate von Norden im Ganzen überblicken. Der Blick wird Shōryūkan (Ansicht des aufsteigenden Drachen) genannt. Mein Blick folgte der Kiefernreihe zwischen den Meeresflächen. Es war überwältigend, die Landschaft, die ich so oft auf Fotos gesehen hatte, nun selbst vor mir zu haben.

Eine Pause auf halber Höhe des Nariai-yama

Der Kasamatsu Park liegt auf halber Höhe des Nariai-yama. Es ist schön, sich beim Blick hinunter auf Amanohashidate Zeit zum Ausruhen zu nehmen. Nachdem ich mein Mochi aufgegessen hatte, war es mir zu schade, sofort aufzustehen. Ich blieb noch ein bisschen sitzen und schaute aufs Meer.

Anfahrt

Vom Tal hinauf zum Kasamatsu Park mit Standseilbahn oder Sessellift

Anfahrt zum Park
Vom Bahnhof Amanohashidate etwa 25 Minuten mit dem Bus; Haltestelle: Kasamatsu Cable-shita
Lage des Aussichtspunkts
Auf halber Höhe des Nariai-yama

Vom Bahnhof Amanohashidate der Kyoto Tango Railway fahren Sie etwa 25 Minuten mit dem Linienbus und steigen an der Haltestelle Kasamatsu Cable-shita aus. Von dort geht es mit der Standseilbahn oder dem Sessellift hinauf zum Kasamatsu Park auf halber Höhe des Nariai-yama. Als ich oben die Aussicht sah, wollte ich am liebsten noch eine Weile bleiben, bevor ich überhaupt das Mochi aß.

Mit der Karte unten können Sie sich Kasamatsu Park anzeigen lassen. Auf der Website des Tourismusverbands Amanohashidate finden Sie Informationen zum Park; auf der Seite des Sōhonke Chitose Chaya ist der Standort des Geschäfts angegeben.