Tōhoku · Nikaho, Präfektur Akita
Das Nikaho-Hochland Windräder in der Ferne, ein Bissen Käse neben dem Auto
An einem sonnigen Sommernachmittag halte ich am gepflasterten Parkplatz vor dem Hibari-sō. Ich habe Käse von der Tsuchida-Farm dabei und mache eine Pause in der frischen Luft, während der Wind über die Wiesen streicht.
Im Sommer erstrecken sich die grünen Wiesen vor Ihnen. Genießen Sie Ihre Zeit im Hochland mit Blick auf die kleinen Windräder und die fernen Berge.
SommerAn einem sonnigen Sommernachmittag
Ein Bissen Käse, die Windräder hinter der Wiese
Als ich ins Nikaho-Hochland hinauffuhr, wurden die Wiesen neben der Straße immer weitläufiger. Auf dem Parkplatz vor dem Hibari-sō stellte ich mein rotes Auto ab. Von dort konnte ich bis zum fernen Gebirgskamm sehen. Nachdem ich den Motor ausgeschaltet hatte, stieg ich aus und atmete tief durch. Auch am Sommernachmittag wehte hier ein etwas anderer Wind als die heiße Luft, die ich im Auto gespürt hatte.
Ich trug eine weiße kurzärmlige Bluse und einen langen grünen Rock. Als ich neben das Auto trat, bewegte der Wind den Saum meines Rocks. Weiter hinten standen kleine weiße Windräder in einer Reihe. Sie ragten nicht direkt neben mir groß in den Himmel; man musste sie erst in der weiten Wiesenlandschaft entdecken. Gerade dieser Eindruck von Weite ließ mich spüren, dass ich wirklich im Hochland angekommen war.
Für die Pause hatte ich Käse von der nahe gelegenen Tsuchida-Farm ausgesucht. Mit einem kleinen Pappteller in der Hand spießte ich ein Stück auf einen Holzspieß. Als ich hineinbiss und über die Wiese schaute, entdeckte ich in der Ferne die kleinen Windräder. Ich wollte den Käse langsam genießen und dabei noch länger diese Weite auf mich wirken lassen.
Eine Freundin, mit der ich oft Auto fahre, hielt neben dem Auto die Kamera hoch und fragte, ob die Windräder in der Ferne wohl mit aufs Bild passen. Während ich meinen Käse genoss, schaute ich zu den Wiesen hinüber. Das Gras im Vordergrund und die Bäume in der Ferne fügten sich in die Wellen des Geländes. Heute wollte ich keinen einzelnen großen Berg ausmachen – ich wollte diese Weite als Ganzes in Erinnerung behalten.
Wir überlegten, wo wir als Nächstes anhalten könnten, denn im Hochland gibt es auch Bauernhöfe, Seen und Aussichtspunkte. Ich wollte mir nicht alles auf einmal vornehmen. Lieber wollte ich aussteigen und mir jeden Ort einzeln in Ruhe ansehen. Nachdem ich den letzten Bissen Käse gegessen hatte, blieb ich noch eine Weile mit dem Pappteller in der Hand stehen und schaute zu den Windrädern in der Ferne.
Bevor ich die nächste Strecke festlegte und wieder ins Auto stieg, strich ich den Saum meines Rocks glatt. Ich dachte, ich würde nur kurz einen Abstecher machen, aber dann ließ ich mir vor den Wiesen doch richtig viel Zeit. Meine Freundin lachte, stieg auf den Beifahrersitz, und ich setzte mich ans Steuer. Ich warf noch einen Blick nach vorn und fuhr los – da bekam ich Lust, noch ein wenig länger über die Hochlandstraße zu fahren.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
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Tōhoku · Nikaho, Präfektur Akita · Sommerpause im Hochland
Spezialität
Käse von der Tsuchida-Farm
Auf der Tsuchida-Farm im Nikaho-Hochland werden Milchprodukte verkauft. Selbst nachdem ich den Käse aufgegessen hatte, schaute ich mit dem Pappteller in der Hand noch zu den Windrädern. Am liebsten hätte ich diese Pause noch ein wenig verlängert.
Sehenswertes
Windräder inmitten der Wiesen
Im Nikaho-Hochland stehen Windkraftanlagen. Wenn Sie sie in der Ferne entdecken, können Sie sich vorstellen, wie weit sich die Wiesen erstrecken.
Ein Zwischenstopp mit Käse vom Bauernhof
Auf der Tsuchida-Farm im Hochland gibt es Milchprodukte. Gönnen Sie sich für eine Pause mit Blick über die Landschaft auch ein Stück Käse.
Anfahrt und Höhe des Hochlands
Bahnhof Nikaho → Nikaho-Hochland
- Fahrt vom Bahnhof Nikaho
- 20 Minuten
- Höhe des Hochlands
- etwa 500 m
Am Nordfuß des Chōkai erstreckt sich ein hügeliges Hochland. Die Strecke führt hinauf zu den Wiesen und Aussichtsanlagen.
Die 20 Minuten sind die Autofahrt ab dem Bahnhof; die etwa 500 m beziehen sich auf die Höhe des Hochlands. Als ich an einem Sommernachmittag oben ausstieg, fühlte sich der Wind etwas anders an als die warme Luft im Auto.
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