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Deutsch

Higashichichibu, Präfektur Saitama

Mit dem Motorrad über den Sadamine-Pass Eine Pause vor der Teestube, ein Herbstnachmittag in den Bergen

Der Sadamine-Pass liegt auch an der Wanderroute Ōgiri-yama–Sadamine-Pass im Dorf Higashichichibu. Im Herbst fahre ich gern die Straße zum Pass hinauf und halte dann vor der Teestube kurz an. Ich erzähle von meiner Motorradtour im November – sogar an die kalte Luft, die mir nach dem Abnehmen des Helms entgegenkam, erinnere ich mich noch.

Eine Herbstreise mit einer Pause am Pass. Hier erzähle ich von dem Moment, in dem ich vor der Teestube stehen blieb und die Bäume direkt hinter ihrem Dach wahrnahm.

Eine Frau steht im Herbst vor einer Teestube am Sadamine-Pass neben ihrem blau-weißen Motorrad und gähnt. Sie trägt eine dunkle Motorradjacke und Jeans; ihr Helm liegt auf dem Sitz.

HerbstEin Novembernachmittag

Kaum hatte ich den Helm ab, musste ich gähnen

Als ich am Sadamine-Pass ankam und den Motor ausmachte, wurde das Geräusch in meinen Ohren auf einmal ganz leise. Ich parkte das blau-weiße Motorrad vor der Teestube und nahm den Helm ab. Kalte Herbstluft strich mir in den Kragen meiner Jacke, und da merkte ich erst, wie warm meine Wangen eben noch gewesen waren. Ich war wirklich bis hier heraufgefahren – und spürte, wie meine Schultern sich entspannten.

Vor mir stand eine Teestube mit einem Satteldach; an ihrer Seite zog sich ein langes, niedriges Vordach entlang. Einen prächtigen Aussichtsturm hatte ich gar nicht erwartet, aber so ein Gebäude mitten an einer Bergstraße tut einfach gut. Als mein Blick von der Steinmauer links über das Dach wanderte, waren die Bäume schon ganz nah. Es war kein Ort, von dem aus man weit über die Landschaft blickte – eher fühlte es sich an, als wäre ich mitten in den Bergen angekommen.

Ich legte den Helm auf den Sitz und ließ die Hände sinken – da musste ich herzhaft gähnen. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass die Müdigkeit mich so überkommen würde. Nachdem ich den Mund wieder geschlossen hatte, musste ich über mich selbst lachen und beschloss, noch ein bisschen hierzubleiben. Mein Körper hatte wohl erst jetzt gemerkt, dass es Zeit für eine Pause war.

Hinter der Teestube standen Bäume mit verfärbtem Laub neben anderen, die noch tiefgrün waren. Der Herbst färbt offenbar nicht alle gleich. Während ich den Blättern zusah, die der Wind auf der Straße bewegte, fiel mir sogar wieder ein, wie sich die Strecke hierher angefühlt hatte. Bei der Ankunft hatte ich schon an das nächste Ziel gedacht; jetzt fiel mir der Gedanke ans Weiterfahren schwerer.

Zu einer Fahrt hinauf zum Pass gehört für mich auch ein Yuzu-Parfait aus Higashichichibu. Auf das Parfait mit den Yuzu aus dem Dorf, das es im Deasobu Kitchen gibt, hatte ich als Süßigkeitenfan schon ein Auge geworfen. Sobald ich mich an den frischen Geschmack des ersten Löffels erinnere, muss ich in der Pause wieder unwillkürlich lächeln. Zu einer Reise gehören eben nicht nur die Straßen, sondern auch die Leckereien unterwegs.

Bevor ich den Helm wieder in die Hand nahm, sah ich noch eine Weile die Teestube und die Berge an. Heute blieb mir wohl vor allem die Nähe der Bäume direkt hinter dem Dach in Erinnerung – mehr als jeder weite Ausblick. Ich kehrte zum Motorrad zurück, machte mich für die Weiterfahrt bereit, blickte nach vorn und griff an den Lenker. Auf dem Rückweg muss ich bestimmt wieder lächeln, wenn ich an dieses Gähnen zurückdenke.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Higashichichibu, Präfektur Saitama · Herbst

Kulinarisches unterwegs

Yuzu-Parfait aus Higashichichibu

Das Deasobu Kitchen an der Straße, die zum Pass hinaufführt, stellt ein Yuzu-Parfait mit Yuzu aus dem Dorf vor. Wenn ich daran denke, wie Yuzu-Aroma und Süße einen Ausflug in die Berge bereichern, freue ich mich sogar schon auf den Zwischenstopp unterwegs.

Sehenswertes

Wo sich die Bergwege am Sadamine-Pass verbinden

Der Wanderweg Ōgiri-yama–Sadamine-Pass im Dorf Higashichichibu führt vom alten Sadamine-Pass über den Sadamine-Pass bis zum Busdepot Shiraishi. Ich bin mit dem Motorrad angekommen, doch vor der Teestube frage ich mich plötzlich, welche Bergwege sich von hier aus noch verbinden.

Bäume bis dicht hinter die Teestube

Hinter dem Satteldach und dem langen Vordach reichen die Bäume am Berghang ganz nah heran. Als ich den Helm abnahm und hinsah, fiel die Anspannung der Fahrt von mir ab – und ich musste prompt gähnen.

Streckendaten

Straße hinauf zum Sadamine-Pass

Von Higashichichibu aus hinauf zum Pass. Ich möchte die Ausblicke unterwegs und die Pause nach der Ankunft genießen.

Das Besondere an der Straße hinauf zum Pass ist für mich, dass die Fahrt und die Pause am Ziel zusammengehören. Vor der Teestube habe ich die Bergluft langsam und tief eingeatmet.