Nakashibetsu, Hokkaido
Nach dem Blick zum Horizont ein Honig-Softeis Im Juli in Kaiyodai erst die Weiden überblicken, dann eine Leckerei genießen
Von der 270 m hohen Hochebene Kaiyodai in Nakashibetsu sieht man Weiden und gitterförmige Windschutzwälder. Auf einer Sommerfahrt möchte ich die weite Aussicht und Honig-Softeis zusammen genießen.
Ein Sommernachmittag über grünen Weiden. Zeit für die Aussicht und danach eine Leckerei neben dem Auto.
SommerEin Julinachmittag
Nach dem Blick in die weite Landschaft eine kleine Waffel in beiden Händen
An einem Julinachmittag fuhr ich vom Zentrum Nakashibetsus nach Kaiyodai. Als ich das rote Auto in einer Parkbucht abstellte, sah ich oben auf dem Hügel das runde Aussichtsgebäude. Beim Blick auf die Treppe wollte ich gleich hinauf. Der Sommerhimmel war hell. Ich krempelte die Blusenärmel hoch, und der Wind fühlte sich angenehm an. Die Strickjacke band ich um die Hüften und ging zuerst auf den Hügel.
Von oben sah ich lange Windschutzgehölze zwischen den Weiden. Wenn ich die gitterförmigen Baumlinien verfolgte, wurde mir die Weite des Landes klar. Ich dachte, ich würde noch auf die Wiese in der Nähe schauen, dabei war mein Blick schon bis zum Horizont dahinter gewandert. Für Kaiyodai werden 330 Grad Aussicht angegeben. Dorthin wollte ich schauen, dann noch etwas weiter hinüber. So blieb ich eine ganze Weile an derselben Stelle stehen.
Nachdem ich mir die Aussicht angesehen hatte, holte ich im Café des Aussichtshauses das „Honig-Softeis zum Glücklichsein“ und ging Richtung Parkplatz zurück. In beiden Händen hielt ich die Waffel. Über dem weißen Softeis lag Honig. Beim ersten Bissen folgte auf den Milchgeschmack die Süße, und ich musste lächeln. Verwendet werden sollen frische Milch aus der Region und Honig, der unter anderem von Wildblumen rund um Shiretoko stammt. Da war also die Leckerei, auf die ich mich hier gefreut hatte.
Neben dem geparkten Auto nahm ich noch einen Bissen. Der Wind bewegte die Säume meiner weißen Hose und die Ärmel der umgebundenen Strickjacke. Von unten sah ich auf die eben benutzte Treppe und das runde Aussichtshaus. Da hatte ich die weite Landschaft, die ich von oben gesehen hatte, sofort wieder vor Augen. Dabei war die heutige Leckerei nur eine kurze Fahrtpause. Doch auch für sich allein würde sie eine richtige Reiseerinnerung werden.
Nach dem Softeis prüfte ich die nächste Straße auf der Karte. Die gerade Strecke nach Kaiyodai wird auch als Milk Road vorgestellt. Der Name kommt also von den Tankwagen, die hier Milch transportieren. Nachdem ich die Aussicht und eine Leckerei aus frischer Milch genossen hatte, machte dieser Name mir noch mehr Lust auf die Straßen in der Umgebung. Als ich die Karte wegsteckte und zum Auto ging, schaute ich noch einmal zum Aussichtshaus auf dem Hügel hinauf.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Honig-Softeis zum Glücklichsein
Diese Spezialität des Café Kaiyodai wird mit frischer regionaler Milch und Honig unter anderem von Wildblumen rund um Shiretoko hergestellt. Zurück auf dem Parkplatz probierte ich einen Bissen. Auf den Milchgeschmack folgte die Süße, und ich musste lächeln.
Sehenswertes
330 Grad weite Aussicht
Von Kaiyodai aus sieht man eine weite Landschaft aus Weiden und gitterförmigen Windschutzwäldern. Ich möchte das Sommergrün bis in die Ferne betrachten.
Eine Reise mit der Milk Road verbinden
Die Sammelbezeichnung stammt von geraden Straßen, auf denen Tankwagen Milch zur Auslieferung transportieren. Auch die sanften Wellen der Straße nach Kaiyodai möchte ich in die Reise aufnehmen.
Angaben zu Straße und Reise
Vom Zentrum Nakashibetsus nach Kaiyodai
- Mit dem Auto vom Ortszentrum
- Ungefähr 15 Minuten
- Höhenlage von Kaiyodai
- 270m
Zeit für den Aufstieg auf den Hügel und eine süße Pause gehören für mich zu dieser Sommerfahrt.
Vom Zentrum Nakashibetsus sind es ungefähr 15 Autominuten. Auch die Milk-Road-Strecken in der Umgebung würde ich gern auf der Karte auswählen und fahren.
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