An der Präfekturgrenze zwischen Osaka und Nara
Osakas Lichter vom oberen Treppenabsatz Ein Aprilabend auf der Shigi-Ikoma Skyline
Nach einer Fahrt durch die nächtliche Stadt möchte ich ihre ganze Ausdehnung einmal vom Berg aus sehen. Entlang der Shigi-Ikoma Skyline gibt es Aussichtspunkte, von denen aus man das Lichtermeer genießen kann. Heute parke ich am Glocken-Aussichtspunkt und gehe die Treppe bis ganz nach oben.
Hier erzähle ich von dem Aprilabend, an dem ich zur Aussichtsplattform hinaufgestiegen bin.
FrühlingApril, klare Nacht
Mit gefalteten Händen staune ich über das Lichtermeer
An einem Aprilabend fuhr ich von der Hanna-Seite auf die Shigi-Ikoma Skyline. Am Steuer ging es die Bergstraße hinauf, während die Geräusche der Stadt, in der ich eben noch gewesen war, immer leiser wurden. Heute wollte ich zum Glocken-Aussichtspunkt. Als ich auf dem Parkplatz den Motor abstellte, spürte ich den Nachtwind viel deutlicher als eben noch im Auto.
Auf halbem Weg zur oberen Plattform steht eine Glocke. Während ich sie mir ansah, ging ich noch ein Stück weiter nach oben. Unter meinem Blouson trug ich einen weichen Cardigan, dazu Jeans und Sneaker. Mit jedem Schritt auf der Treppe öffnete sich der Blick zwischen den Bäumen, und nach und nach tauchten die Lichter der Stadt auf.
Als ich ans Geländer trat, legte ich ganz unwillkürlich beide Hände vor der Brust zusammen. Die Lichter, die sich über die Osaka-Ebene ziehen, reichten viel weiter, als ich erwartet hatte. Die Berge in der Nähe lagen im Dunkeln, dahinter liefen mehrere schmale Lichtbänder entlang. Da möchte man einfach eine Weile still dastehen und schauen.
Vom Auto aus waren es Ampeln und Kurven; von hier oben sah ich plötzlich die Form der ganzen Stadt. Ich folgte mit den Augen einer hellen Straße und ließ den Blick dann zu den Lichtern dahinter wandern. Selbst wenn ich nicht mehr genau wusste, wo ich tagsüber entlanggefahren war: Zu wissen, dass ich mitten durch dieses Lichtermeer gekommen war, ließ mir die vertraute Stadt auf einmal ein wenig größer erscheinen.
Bevor ich zurückfuhr, schickte ich meiner Freundin, mit der ich gern unterwegs bin, noch schnell ein Foto. Beim nächsten Mal möchte ich mit ihr hierherfahren und über die Straßen reden, während wir dieselbe Aussicht genießen. Als Mitbringsel aus Ikoma würde ich gern auch Takayama-Kakimochi mitnehmen. Wieder im Auto legte ich die Musik für den Rückweg auf und freute mich schon auf die Fahrt hinunter zu der Stadt, die ich eben noch von oben betrachtet hatte.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Bilder von diesem Ort1 Bilder
-
An der Präfekturgrenze zwischen Osaka und Nara · Frühlingsnacht
Spezialitäten für unterwegs
Takayama-Kakimochi aus Ikoma
Die Reiskräcker von Takayama Seika werden im Ortsteil Takayama der Stadt Ikoma hergestellt und eignen sich auch als Mitbringsel. Ich würde sie tagsüber in Ikoma aussuchen und zu Hause beim Erzählen von der Fahrt genießen.
Sehenswertes
Ein Aussichtspunkt oberhalb des Parkplatzes
Die Glocke der Hoffnung steht mitten auf der Treppe zur obersten Aussichtsplattform. Als ich oben am Geländer ankam und das weite Lichtermeer sah, legte ich ganz unwillkürlich beide Hände vor der Brust zusammen.
Straße und Fußweg
Bis zum Glocken-Aussichtspunkt an der Shigi-Ikoma Skyline
- Entfernung ab der Mautstelle Hanna-Hōzanji
- 11km
- Ungefähre Fahrzeit auf dieser Strecke
- etwa 17 Minuten
Laut dem Betreiber sind es von der Mautstelle Hanna-Hōzanji 11km. Am Ziel stellen Sie Ihr Auto auf dem Parkplatz ab und gehen zu Fuß zum Aussichtspunkt.
Die Angabe von 11km und etwa 17 Minuten bezieht sich auf die Strecke von der Mautstelle bis zum Glocken-Aussichtspunkt.
Weitere Berichte zu Ausflugszielen
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, schauen Sie sich doch auch diese Ausflugsziele in der Nähe an. Zu jedem dieser Orte bin ich zu verschiedenen Jahreszeiten immer wieder zurückgekehrt.