Gifu · Nakatsugawa
Zwischen gewaltigen Felsen hinauf – und von oben den Flussbogen sehen Im Herbst mit Kuri-kinton aus Nakatsugawa zum Aussichtspunkt bei den Resten des Burgturms
Beim Aufstieg hatte ich nur die Steine direkt vor mir im Blick. Oben reicht die Sicht plötzlich bis zum Fluss in der Ferne. Gerade weil ich selbst hinaufgestiegen bin, freue ich mich über diesen Moment, in dem ich einfach stehen bleibe und schaue.
Eine Herbstgeschichte vom Weg an den Felsenmauern hinauf zu den Resten des Burgturms, vom Blick auf den Kiso-Fluss und einer Pause mit Kuri-kinton.
HerbstEin Morgen im Oktober
Beim Aufstieg die Steine im Blick, oben eine Pause mit Blick auf den Fluss
An einem Oktobermorgen stelle ich das Auto ab und mache mich zu Fuß auf den Weg durch die Burgruine Naegi. Heute habe ich auch Kuri-kinton dabei, das ich in Nakatsugawa besorgt habe. Während ich die Steinstufen hinaufgehe und den Blick hebe, zieht sich eine Mauer um einen mächtigen Felsen. Ach, die Steine müssen also gar nicht alle gleich groß sein. Ich bleibe stehen, weil ich mir die Stelle ansehen möchte, an der Fels und Mauer aufeinandertreffen.
Am Aussichtspunkt bei den Resten des Burgturms lasse ich den Blick nun in die Ferne schweifen. Jenseits des Holzgeländers schlängelt sich der Kiso-Fluss; weiter hinten ist auch eine Brücke zu sehen. Die Treppe, die vor mir nach unten führt, macht mir erst richtig bewusst, wie weit ich hinaufgestiegen bin. Eben habe ich noch die Steine direkt vor mir betrachtet, jetzt liegt die weite Landschaft vor mir.
Der Wind, den ich beim Gehen gar nicht bemerkt habe, ist plötzlich da. Ich ziehe den Mantel über meinem Strickpullover enger um mich. Aus meiner Tasche nehme ich ein Stück Kuri-kinton und lege es auf das Papier. Auf dem kleinen Stück Kastanienkonfekt sind noch die feinen Rillen vom Formen zu sehen – irgendwie niedlich. Während mein Blick über den Fluss wandert, betrachte ich das Kuri-kinton noch einen Moment, bevor ich hineinbeiße.
Die feinen Kastanienstückchen und die Süße bleiben mir nach dem ersten Bissen auf der Zunge. Ich hatte gehört, dass die Süßigkeit nur aus Kastanien und Zucker besteht. Also lasse ich mir Zeit und genieße den Geschmack ganz in Ruhe. Nach dem Blick in die weite Landschaft schaue ich wieder auf das kleine Stück Kuri-kinton in meiner Hand. In diesem Moment kommt für mich alles zusammen, worauf ich mich bei einem Herbstbesuch in Nakatsugawa gefreut hatte.
Ich stecke das Papier weg und schaue vor dem Abstieg noch einmal zum Fluss. Jenseits des Kiso-Flusses erstreckt sich die Stadt. Mit dem eben gesehenen Bild im Kopf möchte ich auch den Rückweg zum Auto ganz in Ruhe gehen. Die gewaltigen Felsen und die Mauer, die mir beim Aufstieg aufgefallen sind, will ich mir auf dem Rückweg aus einer anderen Richtung ansehen.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Kuri-kinton aus Nakatsugawa
Kuri-kinton ist ein für Nakatsugawa typisches Kastanienkonfekt aus Kastanien und Zucker. Während der Kastaniensaison von September bis Oktober gibt es auch Süßigkeiten aus frisch geernteten Kastanien. Ich möchte mir in der Stadt eines aussuchen und es mir am Tag meines Spaziergangs durch die Burgruine schmecken lassen.
Sehenswertes
Mauern, die gewaltige Felsen einbeziehen
Die mächtigen Felsen werden einfach Teil der Steinmauer. Beim Aufstieg möchte ich mir aus der Nähe ansehen, wie Fels und Mauer ineinandergreifen.
Der Blick vom Gelände des ehemaligen Burgturms auf den Kiso-Fluss
Auf dem Gelände des ehemaligen Burgturms befindet sich ein Aussichtspunkt. Wenn Sie auf dem Aufstiegsweg den Blick von den Steinen heben, öffnet sich Ihnen die Aussicht auf den Fluss, die Berge und die Stadt.
Informationen zum Weg
Aufstiegsweg durch die Burgruine Naegi (dritter Burghof–Aussichtspunkt am Burgturm)
- Gehzeit vom dritten Burghof bis zum Aussichtspunkt
- ca. 10 Minuten
- Höhe des Berges, auf dem die Burg errichtet wurde
- 432m
Ein Weg hinauf zum Aussichtspunkt bei den Resten des Burgturms, vorbei an Steinmauern und gewaltigen Felsen. Stellen Sie Ihr Auto auf dem Parkplatz ab und gehen Sie von dort zu Fuß weiter.
Die Gehzeit von etwa 10 Minuten gilt ab dem dritten Burghof. Die 432 m bezeichnen die Höhe des Takamori-yama, nicht den Höhenunterschied ab dem Parkplatz.
Weitere Berichte zu Ausflugszielen
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Karten und Quellen
Offizielle Quellen
- Offizielle Tourismusinformationen der Präfektur Gifu: Burgruine Naegi (öffnet in neuem Tab)
- Stadt Nakatsugawa: Burgruine Naegi (aktualisiert im Juli 2026) (öffnet in neuem Tab)
- Tourismusverband Nakatsugawa: Kastanienstadt Nakatsugawa (öffnet in neuem Tab)
- Offizielle Tourismusinformationen der Präfektur Gifu: Reisebericht über die Burg Naegi (öffnet in neuem Tab)