Saroma und Horoiwa-yama
Aussichtspunkt am Saroma-See Die schmale Nehrung dort drüben trennt den See vom Meer
Vom Aussichtspunkt am Saroma-See öffnet sich hinter dem Wald ein weiter See. An einem klaren Sommermorgen reicht mein Blick bis zur schmalen Nehrung in der Ferne; dann wird deutlich, wo der See aufhört und das Ochotskische Meer beginnt.
An einem Sommermorgen möchte ich vom Aussichtspunkt aus den Wald und die Weite des Sees genießen.
SommerVormittags im Juli und August
Ein Sommermorgen am Geländer mit Blick auf den See
An einem sonnigen Sommermorgen kam ich am Aussichtspunkt auf dem Horoiwa-yama an. Ich öffnete die hellblaue Jacke, und der Wind strich über mein weißes Oberteil. Mit beiden Händen am Holzgeländer blickte ich auf den See hinter dem Wald.
Die Wasserfläche erstreckte sich zu beiden Seiten, und zuerst wusste ich gar nicht, wo der See aufhörte. Als ich die Uferlinie von rechts aus mit den Augen verfolgte, entdeckte ich in der Ferne einen schmalen Landstreifen. So sieht die Nehrung also aus, dachte ich und schaute gleich noch einmal hin.
Diese schmale Nehrung trennt den See vom Ochotskischen Meer. Direkt vor mir lag die Wasserfläche, dahinter das Meer. Plötzlich erkannte ich in der Landschaft wieder, wie See und Meer auf der Karte zueinander lagen – da machte der Ausblick gleich noch mehr Spaß.
Vor mir bewegten sich die Blätter im Wald, während der See in der Ferne ganz still wirkte. Ich spürte das Holzgeländer unter den Fingern und genoss diesen Unterschied. Im Sommer an einen höher gelegenen Ort zu kommen und dort den Wind zu spüren, tut einfach gut.
Für das Foto wollte ich möglichst viel vom See aufs Bild bekommen und hob erst einmal die Kamera. Doch bevor ich noch ein Bild machte, ließ ich sie wieder sinken und blickte noch bis dorthin, wo sich das Ufer krümmt. Beim nächsten Mal möchte ich die Größe des Sees auch direkt vom Ufer aus erleben.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Jakobsmuscheln aus dem Saroma-See
Die Jakobsmuscheln sind eine Spezialität Saromas und haben eine feine Süße und eine angenehm feste Textur. Ob in der Schale gegrillt oder als Sashimi – bei einer Mahlzeit während meines Ausflugs zum See möchte ich sie gern genießen.
Sehenswertes
Die schmale Nehrung zwischen See und Meer
Die rund 20 km lange Nehrung trennt den See vom Ochotskischen Meer. Jetzt passte die Lage von See und Meer auf der Karte zu dem, was ich vor mir sah – da wollte ich der Uferlinie gleich noch einmal folgen.
Der weite Blick über den Wald hinweg
Vom 376 m hohen Horoiwa-yama aus haben Sie den Wald im Vordergrund und den See in der Ferne gemeinsam im Blick.
Anfahrt und Streckendaten
Horoiwa-yama und Aussichtspunkt am Saroma-See
- Mit dem Auto ab JR-Bahnhof Engaru
- ca. 60 Minuten
- Höhe des Aussichtspunkts
- 376m
Eine Fahrt von den Höhen bei Naniwa in Saroma, den See tief unten im Blick.
Laut offizieller Wegbeschreibung dauert die Fahrt vom JR-Bahnhof Engaru etwa 60 Minuten. Am Aussichtspunkt möchte ich mir Zeit nehmen, um in Ruhe auf das Seeufer und die Nehrung zu schauen.
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