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Präfektur Saitama, Gemeinde Yokoze

Zu den Eissäulen von Ashigakubo Leuchtendes Eis im nächtlichen Wald und mitgebrachter Tee aus Yokoze

Die Eissäulen von Ashigakubo in Yokoze bilden eine 30 m hohe und 200 m breite winterliche Eislandschaft. Ende Januar besuchte ich sie nachts – in meinem dunkelblauen Wintermantel und mit Tee aus Yokoze in einer Thermosflasche.

Ende Januar habe ich die beleuchteten Eissäulen besucht. Ich erzähle Ihnen vom Tee aus Yokoze, den ich dabeihatte, und von den Eisformen, von denen ich den Blick kaum abwenden konnte.

Die Erzählerin blickt von einem Aussichtspodest mit Holzgeländer auf die beleuchteten Eissäulen von Ashigakubo. Sie trägt einen dunkelblauen Mantel und ein Oberteil aus lavendelfarbenem Strick und hält eine Tasse mit beiden Händen.

WinterEine Nacht mit beleuchteten Eissäulen Ende Januar

Ich sehe mir das leuchtende Eis an und umschließe meine Tasse Tee mit beiden Händen

Als ich den Besucherweg entlangging, fiel das Licht auf das Eis am Hang. Dadurch trat es sogar zwischen den Bäumen hervor. Ich hatte gedacht, Eiszapfen hingen nur als schmale Spitzen von oben herab. Hier waren sogar die Baumstämme und die Unebenheiten am Boden vom Eis umhüllt. Es gab so viel zu sehen. Kaum hatte ich den Blick gehoben, wanderte er schon ein Stück weiter den Hang hinauf.

Ich zog meinen dicken dunkelblauen Mantel enger um mich und blieb auf dem Besucherpodest stehen. Darunter trug ich ein lavendelfarbenes Strickkleid und dazu lange weiße Socken. Ich stelle mir gern hübsche Outfits zusammen. Heute Abend war ich mir selbst besonders dankbar, dass ich den Mantel angezogen hatte. Die kalte Luft strich mir über die Wangen, und da spürte ich erst richtig, dass ich in einer Winternacht unterwegs war.

Ich goss den Tee aus Yokoze, den ich am Tag vorbereitet hatte, aus der Thermosflasche in meine Tasse. Als ich sie mit beiden Händen umschloss, kehrte die Wärme in meine Fingerspitzen zurück. Nach einem Schluck sah ich wieder zum Eis hinüber, und es kam mir vor, als könnte ich es nun viel ruhiger betrachten. Meine Hände waren warm, vor mir lag das Eis. Dieser Gegensatz gefiel mir – ich musste mit der Tasse in den Händen lächeln.

Als ich über die Treppe hinweg zum Eis blickte, fiel mir auf, wie unterschiedlich das Licht an den einzelnen Stellen auftraf. Manche Unebenheiten leuchteten hell auf, andere lagen dunkel zwischen den Bäumen. Ich war gekommen, um das farbige Eis zu sehen, doch im Licht erkannte ich plötzlich auch die feinen Formen. Ich wollte ein Foto machen, aber bevor ich die Tasse abstellte, musste ich noch einmal hinsehen.

Ich hatte gehört, dass das Eis 30 m hoch ist und sich über eine Breite von 200 m erstreckt. Die Zahlen im Kopf zu haben und selbst mitten an diesem Hang zu stehen – das waren zwei ganz verschiedene Dinge. Mein Blick wanderte vom Eis direkt vor mir bis zu den Bäumen weit hinten, und selbst dort schien die Landschaft kein Ende zu nehmen. Jedes Mal, wenn ich dachte, nun hätte ich alles gesehen, fiel mir eine neue Form auf. Ich blieb einfach stehen und bemerkte kaum, wie der Tee in meiner Tasse langsam zur Neige ging.

Nachdem ich den letzten Schluck getrunken und die Tasse verstaut hatte, fühlte ich mich endlich bereit, zur nächsten Treppe weiterzugehen. Zu Hause wollte ich nicht nur von den schönen Farben erzählen, sondern auch von den feinen Formen des Eises und der Wärme des Tees in meinen Händen. Der Moment im nächtlichen Wald wurde zu einer bleibenden Erinnerung an meine Winterreise. Wenn ich das nächste Mal Tee koche, taucht bestimmt auch dieses Eis vor meinem inneren Auge auf.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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Köstliches für unterwegs

Schwarztee aus Yokoze

Tee aus Yokoze wird auch als Genuss für einen Tagesbesuch bei den Eissäulen erwähnt. Für meinen abendlichen Ausflug hatte ich ihn tagsüber vorbereitet und in einer Thermosflasche mitgenommen. Während ich das leuchtende Eis betrachtete und die Tasse mit beiden Händen umschloss, wollte ich die Wärme ganz in Ruhe genießen.

Sehenswertes

Eis an Hängen und Bäumen

Die Eissäulen werden als Eislandschaft beschrieben, die 30 m hoch und 200 m breit ist. Ich ließ den Blick von den Unebenheiten direkt vor mir bis zu den Bäumen weit hinten wandern und spürte dabei, wie weit sich die Eislandschaft erstreckte.

Abendliche Beleuchtung

An Wochenendabenden lässt sich das Eis im bunten Licht bestaunen. Dadurch treten auch die feinen Formen hervor – ich konnte mit meiner Tasse in der Hand kaum zur nächsten Treppe weitergehen.

Wegdaten

Der Fußweg vom Bahnhof Ashigakubo zum Gelände der Eissäulen

Vom Bahnhof aus geht es zu Fuß zu den Eissäulen. Auf dem Besucherpodest ließ ich den Blick über das Eis schweifen – von den Formen im Vordergrund bis zu den Bäumen weit hinten.

Auch nach dem Aussteigen geht die Winterreise zu Fuß weiter. Von den Stufen aus in die Tiefe der Eislandschaft zu schauen, bleibt mir unvergesslich.