Inami, Stadt Nanto, Präfektur Toyama
Unterwegs im Kanjoji-Park Geflutete Reisfelder und Masu-Sushi zum Mittagessen
Im Mai bietet der Kanjoji-Park einen weiten Blick über die Tonami-Ebene. Zwischen den mit Wasser gefüllten Reisfeldern liegen verstreut Häuser, umgeben von Kainyo-Gehölzen. Ich hatte Masu-Sushi dabei und machte am Parkplatz eine Mittagspause.
Mittags im Mai schaute ich vom Kanjoji-Park über die Reisfelder. Zwischen den Bäumen, die ich für ein kleines Wäldchen gehalten hatte, entdeckte ich ein Haus. Bei meiner Mittagspause mit Masu-Sushi nahm ich mir auch Zeit, die Landschaft ganz in Ruhe zu betrachten.
FrühlingMai · Mittag
Ein Haus im kleinen Wäldchen entdeckt
Mittags im Mai fuhr ich durch den Ort Inami hinauf zum Kanjoji-Park. Oben stellte ich den roten Wagen auf dem Parkplatz ab und schaltete den Motor aus. Als ich die Tür öffnete, lag die Tonami-Ebene bis zu den fernen Bergen vor mir. Dass ich diesen Ausblick gleich nach dem Aussteigen genießen konnte, machte mich richtig froh.
Jenseits der weißen Parkmarkierungen verliefen ein steinerner Rand und ein Streifen Erde; dahinter erstreckten sich die mit Wasser gefüllten Reisfelder. Zwischen den quadratischen Feldern, in denen sich der Himmel spiegelte, lagen hier und da Häuser und Baumgruppen. Was zuerst wie ein kleines Wäldchen aussah, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als ein von Bäumen umgebenes Haus.
Die Bäume rund um die Häuser nennt man Kainyo. Als ich erfuhr, dass sie die Häuser vor Wind und Schnee schützen, sah ich mir die verstreuten Baumgruppen noch einmal an. In dieser Landschaft, die ich von hier oben betrachtete, leben bis heute Menschen. Als mir das bewusst wurde, machte es mir richtig Spaß, die einzelnen Häuser zu suchen.
Zum Mittag gab es Masu-Sushi, das ich vor der Abfahrt eingepackt hatte. Neben dem Auto klappte ich das Bambusblatt auf, und darunter kam zartrosa Forelle auf Reis zum Vorschein. Ich biss in ein Stück, und die säuerliche Note des Essigreises breitete sich im Mund aus. Masu-Sushi mit Blick auf die Reisfelder – ich war froh, mich dafür entschieden zu haben.
Als ich aufgegessen hatte, räumte ich die Verpackung weg und spazierte noch ein wenig durch den Park. Auf der großen Rasenfläche wehte der Wind durch die Ärmel meiner Strickjacke, und es fühlte sich kühler an als eben noch im Auto. Erst die Aussicht in Ruhe genießen, dann die Beine vertreten: Bei einer Mittagspause nach einer langen Fahrt tut beides gut.
Als Nächstes möchte ich durch Inami spazieren. Vom Park bis ins Ortszentrum sind es mit dem Auto etwa 5 Minuten – dann bin ich gleich wieder mitten in der Landschaft, die ich von oben gesehen habe. Bevor ich wieder einstieg, schaute ich noch einmal auf die mit Wasser gefüllten Reisfelder. Wenn ich das nächste Mal hier entlangfahre, möchte ich bestimmt wieder auf diesem Parkplatz eine Pause machen.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität zum Probieren
Masu-Sushi
Ein gepresstes Sushi aus Toyama mit zartrosa Forelle auf Essigreis. Ich hatte das Masu-Sushi vor der Abfahrt eingepackt und mitgebracht. Ein Stück nach dem anderen, direkt aus dem geöffneten Bambusblatt – dazu passt der weite Blick über die Landschaft wunderbar.
Sehenswertes
Häuser und Kainyo-Gehölze zwischen den Reisfeldern
Zwischen den Reisfeldern liegen verstreut die Häuser der Streusiedlung. Die Baumgruppen rings um sie heißen Kainyo und schützen vor Wind und Schnee. Zuerst hielt ich sie für kleine Wälder. Als ich zwischen den Bäumen ein Haus entdeckte, bekam ich Lust, noch weitere zu suchen.
Aussichtsplatz direkt beim Parkplatz
In der Nähe des weitläufigen Parkplatzes bietet sich ein Blick über die Tonami-Ebene. Auf der großen Rasenfläche können Sie auch spazieren gehen. Nach der langen Fahrt habe ich mir dort in der Mittagspause die Beine vertreten. Der Wind, der durch die Ärmel meiner Strickjacke wehte, fühlte sich angenehm kühl an.
Infos zu Fahrt und Spaziergang
Kanjoji-Park – Ortszentrum von Inami
- Fahrzeit mit dem Auto
- ca. 5 Minuten mit dem Auto
- Höhenlage des Parks
- Der Park liegt auf ca. 300 m Höhe
Genießen Sie von der Anhöhe aus den Blick über die Streusiedlungslandschaft und gehen Sie anschließend in Inami spazieren. Aussicht und Ortsbummel lassen sich gut verbinden.
Nach dem Blick auf die Reisfelder von oben möchte ich sie auf dem Rückweg vom Ortszentrum aus noch einmal betrachten. Die kurze Fahrt verändert gleich die ganze Stimmung des Ausflugs.
Weitere Berichte zu Ausflugszielen
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Karten und Quellen
Offizielle Quellen
- Toyama Tourism Navi | Kanjoji Park (öffnet in neuem Tab)
- Toyama Tourism Navi | Streusiedlungslandschaft am Kanjoji-Park (öffnet in neuem Tab)
- Kanjoji-Hochland | Aussichtsplatz (öffnet in neuem Tab)
- Stadt Nanto | Kanjoji-Park (öffnet in neuem Tab)
- Japanisches Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei | Masu-Sushi (öffnet in neuem Tab)