Präfektur Iwate · Hiraniwa-Hochland
Hiraniwa-Hochland Blätter, die sich hoch oben in den Birken im Wind wiegen
Im Hiraniwa-Hochland möchte ich den Blick gar nicht mehr von den weißen Birkenstämmen lösen, die sich im Wald überlagern. Im Juni, wenn das frische Grün sprießt, möchte ich aus dem Auto steigen und mir Zeit nehmen, dem Rascheln der Blätter zu lauschen. Beim Essen im Hochland würde mich auch ein Gericht mit regionalem japanischem Shorthorn-Rindfleisch reizen.
Hier erzähle ich von meinem Ausflug am späten Vormittag Anfang Juni und zeige Ihnen, was es zu sehen gibt. Suchen Sie sich einfach die Szene aus, die Sie neugierig macht, und gehen Sie mit mir auf Entdeckungstour.
SommerAm späten Vormittag Anfang Juni
Blätter, die hoch oben im Birkenwald im Wind schaukeln
Auf der Straße zum Hiraniwa-Hochland tauchten immer mehr weiße Stämme auf. Ich war wegen des frischen Grüns gekommen, aber selbst durchs Autofenster fielen mir die Muster auf den Stämmen ins Auge. Bevor ich heute über den Berg weiterfahre, will ich mir die Birken in aller Ruhe ansehen. Gut, dass ich eine Pause eingeplant habe.
Nachdem ich das Auto abgestellt hatte und an einen Platz gegangen war, von dem aus ich den Wald sehen konnte, hörte ich das Rascheln der Blätter von oben. Ich krempelte die Ärmel meiner weißen Bluse ein Stück hoch und zog den Trageriemen meiner Tasche zurecht. Über mir bewegten sich die kleinen Blätter im Wind. Ich hätte ihnen am liebsten vom Boden aus immer weiter zugesehen.
Vor mir überlagerten sich die dicken Stämme in der Nähe mit den dünnen weiter hinten. Birken sind ja nicht einfach nur weiß; auch ihre dunklen Muster sind ganz unterschiedlich. Wenn ich den nächstgelegenen Baum mit ins Bild nehme, müsste man auch erkennen können, wie sich der Wald dahinter fortsetzt. Noch bevor ich mein Handy herausholte, schaute ich mir in Ruhe an, welchen Stamm ich im Bild haben wollte.
Als ich mit dem Fotografieren fertig war und wieder aufsah, hörte ich erneut das Rascheln der Blätter. Obwohl ich noch am selben Fleck stand, fiel das Licht mit jedem Windstoß anders auf die Blätter. Ich hielt den Saum meines mintfarbenen Rocks fest und dachte: Noch einen Moment bleibe ich hier. Diese angenehme Kühle im Wald tut mir heute richtig gut.
Im Juni blühen im Hochland auch die Renge-tsutsuji-Azaleen. Nach den Birken möchte ich mir Zeit nehmen, auch noch die Blüten zu suchen. Und wenn ich anschließend im Hiraniwa Sansō essen gehe, würde ich gern ein Gericht mit japanischem Shorthorn-Rind probieren. Erst den Wald betrachten, dann essen und wieder losfahren – dieses Hochland wäre viel zu schade, um einfach nur hindurchzufahren.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Was ich hier gern probieren würde
Gerichte mit lokalem Shorthorn-Rindfleisch
Im Hiraniwa Sansō gibt es Gerichte mit lokalem japanischem Shorthorn-Rindfleisch. Nach dem Blick auf die Birken würde ich im Hochland gern eines davon probieren.
Sehenswertes
Birkenwald: Stämme hinter Stämmen
Das Hiraniwa-Hochland liegt am mittleren Hang des Hiraniwa-dake. Ich möchte das frische Grün des Waldes betrachten und dabei die nahen und die weiter hinten stehenden Stämme miteinander vergleichen.
Frühsommer im Hochland
Im Frühsommer können Sie das frische Grün der Birken und die Renge-tsutsuji-Azaleen erleben. Selbst nach dem Fotografieren wollte ich wegen des Raschelns der Blätter und des wechselnden Lichts noch einen Moment am Waldrand bleiben.
Anfahrt und Höhe
Hiraniwa-Hochland · Umgebung der Nationalstraße 281
- Fahrzeit ab dem Kunohe-IC
- 30 Minuten
- Höhe des Hochlands
- 800m
Hier würde ich gern einen Abstecher machen, um den Birkenwald und die Blüten des Frühsommers zu sehen.
Vom Kunohe-IC aus beträgt die Fahrzeit etwa 30 Minuten; das Hochland liegt auf 800 m Höhe. Ich möchte unterwegs eine Pause einlegen und mir den Wald in Ruhe ansehen.
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