Nagano, Komoro
Von meiner Herbstpause habe ich sogar das Knacken beim Apfelbiss noch im Ohr Blick vom Parkplatz in Takamine Kōgen auf den Lärchenhang und die Saku-Ebene
Der Apfel knackt beim ersten Biss, und in der Ferne sehe ich die Stadt vor mir liegen. Auf dem Parkplatz lasse ich mir Zeit, die Freude über meine Ankunft im Hochland auszukosten.
Die Geschichte eines Tages, an dem ich beim Apfelessen den herbstlichen Lärchenhang und die Saku-Ebene betrachte.
HerbstHerbstmorgen, wenn sich die Lärchen verfärben
Den Apfel aus der Stadt erst oben im Hochland auspacken
Den in Komoro gekauften Apfel steckte ich in meine Tasche und machte mich auf den Weg nach Takamine Kōgen. Je weiter ich hinauffuhr, desto herbstlicher sahen die Bäume draußen aus. Eigentlich wollte ich nach der Ankunft zuerst die Aussicht genießen. Aber kaum hatte ich das rote Auto auf dem Parkplatz abgestellt, wollte ich den Apfel unbedingt auch mit nach draußen nehmen.
Ich zog meine Fleecejacke ein wenig zu und schaute mir neben dem Auto den Hang an. Der Lärchenhang zog sich bis ganz nach unten; dahinter lag die Stadt in der Saku-Ebene. Die Aussicht jenseits der Parkplatzmarkierungen ließ mich erst merken, wie hoch ich hier oben war. Als ich vom Gebäude rechts hinüber nach links blickte, tat sich das Tal viel tiefer und weiter auf, als ich erwartet hatte.
Beim ersten Biss knackte der Apfel leise. Dieselbe Hand, die eben noch das Lenkrad umfasst hatte, hielt nun die Frucht – da fühlte ich mich endgültig in der Pause angekommen. Solange der süße Geschmack noch auf der Zunge lag, schaute ich auf die Stadt in der Ferne. Ich fragte mich, ob ich wohl von dort heraufgekommen war, und wurde neugierig, wo die Straße weiterführte.
Bei den herbstlichen Lärchen scheint das Licht bis zwischen die Nadeln zu fallen. Ich wollte den Hang nicht als ein einziges Muster fotografieren und nahm deshalb auch einen Ast im Vordergrund mit ins Bild. Weil ich den Apfel in der Hand hielt, hob ich die Kamera nur kurz mit einer Hand. Als ich mit dem Foto fertig war und die Hände wieder sinken ließ, konnte ich die Aussicht ganz in Ruhe genießen.
Als ich den Apfel verstaute und zum Auto zurückging, hatte ich das Gefühl, neben dem Berg auch die Stadt mit nach Hause zu nehmen. Vielleicht lag es daran, dass ich die Obstgärten von Komoro und diesen hoch gelegenen Parkplatz auf meiner heutigen Strecke miteinander verbunden hatte. Auf dem Rückweg möchte ich noch einmal in der Stadt halten und Äpfel für zu Hause aussuchen. Die Herbstpause im Hochland hat mir schon Lust auf den nächsten Stopp in Komoro gemacht.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Äpfel aus Komoro
Am Fuß des Berges Asama gibt es Obstgärten, in denen Sie Äpfel selbst pflücken oder direkt kaufen können. Zur Erntezeit möchte ich mir in der Stadt Äpfel aussuchen und sie als Pausensnack mit ins Hochland nehmen.
Sehenswertes
Von den Lärchenhängen hinüber zur Saku-Ebene
Erst schaue ich auf die Bäume im Vordergrund, dann wandert mein Blick zur fernen Stadt. Solange ich noch den süßen Apfelgeschmack auf der Zunge hatte, sah ich über die Saku-Ebene und fragte mich, ob ich wohl von dort heraufgekommen war.
Herbstfahrt mit Äpfeln aus Komoro
Erst suche ich mir bei einem Hof mit Direktverkauf in der Stadt Äpfel aus, dann geht es hinauf ins Hochland. So kann ich die Obstzeit und den Herbst in den Bergen bei einer einzigen Fahrt erleben.
Angaben zur Strecke
Von Komoro nach Takamine Kōgen
- Fahrzeit ab Komoro IC
- 30 Minuten
- Höhe des Hochlands
- 2000m
Von Komoro aus geht es hinauf ins Hochland, mit Blick auf die goldenen Lärchen und die Saku-Ebene.
Die touristische Anreiseinfo der Präfektur nennt 30 Minuten Fahrzeit; Takamine Kōgen liegt auf 2000 m. Vor oder nach der Fahrt möchte ich auch in der Stadt Zeit einplanen, um Äpfel auszusuchen.
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