Präfekturen Miyagi und Yamagata / Zaō
Zaō-Echo-Linie Über die Berge und hinunter auf den Okama: ein Sommer am Kratersee
Dass sich hinter den Bergen ein so großer Kratersee verbirgt, hätte ich nie gedacht. Im Sommer führte mich die Zaō-Echo-Linie zum Okama, und dort konnte ich mich kaum von der Aussicht losreißen.
Im Juli stand ich oben im Bergwind und schaute auf den Okama.
SommerJuli
Der Anblick des Okama verschlug mir die Sprache
Nachdem ich die Zaō-Echo-Linie entlanggefahren war, machte ich mich auf den Weg zum Aussichtspunkt am Okama. Als ich vom Parkplatz losging, dachte ich noch: Ich bin schließlich wegen eines Kratersees hier – natürlich muss da ein See sein. Doch als ich tief unten in der Bergmulde die Wasserfläche entdeckte, blieb ich wie angewurzelt stehen.
Es war nicht nur der See – auch die Kraterwände ringsum waren riesig. Mein Blick folgte den Linien an den Hängen und reichte dabei viel weiter, als ich erwartet hatte. Den Okama kannte ich von Fotos; vor mir aber schien sich die ganze Berglandschaft auszubreiten.
Ich stützte die Arme auf das Holzgeländer und nahm mir Zeit, hinunterzuschauen. Der See lag ganz ruhig am Grund des Kraters; ringsum schlossen ihn die Bergwände ein. Ich wollte etwas sagen, aber heraus kam nur ein leiser Seufzer.
Der Wind zerrte an meiner Jacke und strich mir übers Gesicht. Ich war im Juli losgefahren und fest auf Sommer eingestellt, doch hier oben blies mir ein ganz anderer Wind entgegen. Ich zog die Jacke vorn zusammen und legte die Arme wieder aufs Geländer. Jetzt konnte ich in Ruhe auf den See schauen.
Natürlich wollte ich auch ein Foto machen und richtete die Kamera auf den Okama. Doch sobald ich ihn auf dem Display sah, wollte ich lieber wieder mit eigenen Augen hinschauen. Ich fotografiere gern, aber ich wollte den Moment hier noch ein wenig länger genießen. Also ließ ich die Kamera sinken.
Bevor ich ging, ließ ich den Blick noch einmal langsam vom See über die Kraterwände wandern. Ich war überglücklich, nach der Fahrt und einem kurzen Fußweg an diesem Ort angekommen zu sein. Auf dem Rückweg zum Parkplatz wurde ich noch ein paarmal langsamer und rief mir die Aussicht von eben ins Gedächtnis.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Genuss unterwegs
JAPANX Kama Katsudon
Das Restaurant im 1. Obergeschoss des Zaō-sancho Rest House stellt JAPANX Kama Katsudon als Spezialität vor. Nach dem Blick auf den Okama war ich eigentlich schon rundum zufrieden. Aber bei dem Namen bekam ich Lust, mir auch das Mittagessen in Zaō schmecken zu lassen.
Orte für einen Zwischenstopp
Die Kraterwände rund um den Okama
Der runde Kratersee liegt zwischen Katta-dake, Kumano-dake und Goshiki-dake. Der Name geht auf seine kesselförmige Gestalt zurück. Als ich über die Hänge bis zur anderen Seite schaute, kam mir die Landschaft viel größer vor als beim Blick auf den See allein.
Aussichtspunkt am Okama
Vom Parkplatz führt ein befestigter Weg zum Aussichtspunkt. Am Holzgeländer stützte ich die Arme ab. Eigentlich wollte ich gleich wieder umkehren, doch dann wollte ich die Aussicht noch etwas länger genießen.
Anfahrt und Strecke
Von der Zaō-Echo-Linie zum Okama
- Bis zum Aussichtspunkt
- Etwa 3 Minuten zu Fuß
- Höhe
- Umgebung des Okama: etwa 1.600 m Höhe
Zum Okama fahren Sie von der Zaō-Echo-Linie aus über die Zaō-Highline bis zum Parkplatz am Gipfel. Von dort sind es etwa 3 Minuten zu Fuß zum Aussichtspunkt. Schon der kurze Fußweg vom Auto bis zum Aussichtspunkt hat mir Spaß gemacht.
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