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Tōhoku · Stadt Akita, Präfektur Akita

Port Tower Selion Auf dem Rückweg noch einmal vom Parkplatz aus zum Turm hinaufschauen

In einer Oktobernacht lasse ich meine Fahrt am Selion im Hafen von Akita ausklingen. Das Butter-Mochi, das ich noch bei Tageslicht ausgesucht habe, halte ich in der Hand und schaue neben meinem roten Auto zum Glasturm hinauf.

Ein herbstlicher Abend im Mantel: Den Ausblick aus dem Aussichtsraum und den leuchtenden Turm von unten möchte ich beide in Erinnerung behalten.

Auf dem Parkplatz des Selion betrachtet eine Frau im cremefarbenen Mantel über einem rosafarbenen Oberteil den erleuchteten Glasturm. Neben ihr steht ein rotes Cabrio, in den Händen hält sie ein Päckchen Butter-Mochi. Auch die Glashalle ist beleuchtet.

HerbstEin Abend im Oktober, gegen 18:30 Uhr

Mit dem Souvenirpäckchen in der Hand zum leuchtenden Turm hinaufschauen

Als ich am Hafen von Akita ankam, war es noch nicht ganz dunkel. Ich parkte den roten Wagen und suchte zuerst ein Andenken an diesen Tag aus: Butter-Mochi aus Akita. Das kleine Päckchen würde mich auch zu Hause an diese Reise erinnern – allein der Gedanke daran machte mich froh. Für den Blick auf die nächtliche Stadt verstaute ich es erst einmal sicher.

Der Aussichtsraum des Selion befindet sich 100 m über dem Boden. Von oben sah ich die Stadt Akita, durch die ich gerade gefahren war, aus einer ganz anderen Perspektive. Eine Freundin begleitete mich; gemeinsam standen wir am Fenster und ließen den Blick den Lichtern folgen. Tagsüber hatte ich die einzelnen Gebäude wahrgenommen; nachts schienen sich die Lichter zu einer einzigen Linie zu verbinden. Am liebsten wäre ich noch eine Weile geblieben.

Als ich wieder nach draußen kam, war es inzwischen Nacht. Ich zog meinen cremefarbenen Mantel über das rosafarbene Oberteil und konnte trotz der Nachtluft in Ruhe den Ausblick genießen. Die Glashalle war hell erleuchtet, und dahinter ragte der Turm auf. Ich hatte das Gefühl, wieder mitten in das nächtliche Stadtbild einzutauchen, das ich eben noch von oben betrachtet hatte.

Neben dem Auto holte ich das Souvenirpäckchen hervor und schaute dann zum Turm hinauf. Oben leuchtete der Turm blau, hinter dem Glas schimmerte das Licht – und sogar die weißen Markierungen auf dem Parkplatz sahen anders aus als am Tag. Sie meinte: »Hier müsste doch ein gutes Foto vom Auto zusammen mit dem Turm gelingen.« Ich hielt das Päckchen mit beiden Händen und blieb neben ihr stehen.

Der milde Buttergeschmack und die weiche Konsistenz des Mochi hatten mich schon beim Aussuchen neugierig gemacht. Ich wollte das Päckchen erst zu Hause zum Tee öffnen. Wenn ich später die Fotos vom nächtlichen Ausblick noch einmal anschaue, habe ich bestimmt lange von diesem Tag zu erzählen. Ich blickte durch die Verpackung auf die kleinen Mochi und freute mich plötzlich schon auf den Genuss zu Hause.

Als ich gerade einsteigen wollte, schaute ich noch einmal zum Turm hinauf. Ich mag es, die Stadt von oben zu betrachten, aber genauso gern stehe ich unten und schaue zu einem Turm hinauf. Dass ich beides bei demselben Zwischenstopp erleben kann, macht Selion für mich so besonders. Ich legte das Souvenir ins Auto, setzte mich ans Steuer, sah nach vorn und fuhr zurück auf die nächtlichen Straßen am Hafen von Akita.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Tōhoku · Stadt Akita, Präfektur Akita · Hafenlichter im Herbst

Spezialität

Butter-Mochi aus Akita

Eine regionale Mochi-Süßigkeit mit mildem Buttergeschmack und zarter Konsistenz. Im Selion wird sie auch als Souvenir angeboten – so kann ich mich schon auf den Genuss zu Hause freuen.

Sehenswertes

Aussichtsraum in 100 m Höhe

Vom Aussichtsraum haben Sie einen Rundumblick über Akita und können die Lichter der Stadt von oben bewundern.

Der Glasturm, von unten betrachtet

Auf dem Rückweg zum Auto können Sie noch einmal die beleuchtete Glashalle und den Turm bewundern. Nachdem ich die Stadt gerade noch von oben gesehen hatte, stand ich nun wieder unten und schaute zum Turm hinauf. Vor der Heimfahrt wollte ich ihn unbedingt noch einmal sehen.

Richtwerte für die Fahrt vom Bahnhof Akita zum Hafen

Bahnhof Akita → Port Tower Selion

Entfernung
8,4km
Fahrzeit
ca. 18 Minuten

Ein Abstecher auf dem Weg durch die Stadt bis zum Hafen von Akita. Nach dem Besuch des Aussichtsraums können Sie auch noch den Turm von außen ansehen.

Die Angaben zu Entfernung und Fahrzeit stammen aus den offiziellen Zugangsinformationen der Einrichtung. Es handelt sich um Richtwerte für die Strecke von der Stadt zum Hafen, nicht um Angaben zu einem Höhenunterschied.