Präfektur Kumamoto, Stadt Uto
Okoshiki-Küste Die Navelorange in den Händen, die Sandmuster im Abendlicht – ich konnte mich kaum losreißen
Mit der Oda-Navelorange in beiden Händen habe ich mich in den Sandmustern im Watt verloren. Schauen Sie selbst: Diese Winteransicht an der Okoshiki-Küste wollte ich einfach noch eine Weile genießen, bevor ich hineinbeiße.
Lesen Sie die Wintergeschichte und sehen Sie sich die Landschaft an, die in dieser Jahreszeit besonders schön ist.
WinterIm Abendlicht Mitte Februar
Ich wollte noch ein bisschen länger hinschauen, bevor ich hineinbeiße
Am winterlichen Abend kam ich zum Aussichtspunkt über der Okoshiki-Küste. Auf dem Watt, das die Ebbe freigelegt hatte, zogen sich viele geschwungene Linien durch die Landschaft. Erst betrachtete ich nur den Teil direkt vor mir, doch ehe ich mich versah, folgte mein Blick den Linien bis weit in die Ferne.
Ich hielt die Oda-Navelorange, die ich mitgebracht hatte, mit beiden Händen vor der Brust. Ich wollte sie hier zusammen mit der Aussicht genießen. Ich hatte mich schon darauf gefreut, hineinzubeißen, aber als ich von der Orange zurück aufs Meer blickte, konnte ich die Augen nicht mehr davon lösen.
Die Linien im Watt schienen sich zu wiederholen, und doch war jede anders, wenn man genau hinsah. Ich dachte, ich hätte eine bis zum Ende verfolgt, da tauchte dahinter schon die nächste auf. Meine Hände umschlossen noch immer die Orange, aber mein Blick folgte weiter den Linien über das Watt.
Ich dachte, es wäre langsam Zeit, die Orange zu essen, und sah auf sie hinunter. Doch kaum sah ich in Richtung Abendsonne, blieb ich wieder wie gebannt stehen. Der Appetit auf die Orange und der Wunsch, diesen Anblick noch länger zu genießen, waren gleich stark.
Habe ich schon einmal eine Frucht so lange in den Händen gehalten, bevor ich sie gegessen habe? Ich hatte mich so auf die Orange gefreut, doch in diesem Moment hätte ich viel mehr bedauert, wenn dieser Anblick schon vorbei gewesen wäre. Ich umschloss die Orange vor der Brust wieder behutsam mit beiden Händen und beschloss, noch ein wenig aufs Watt zu schauen.
Auch nach Sonnenuntergang waren die Linien im Watt noch zu sehen. Bevor ich aufbrach, ließ ich meinen Blick noch einmal weit hinaus über das Watt schweifen. Die Oda-Navelorange würde ich gleich essen. Vorher wollte ich mir aber noch einmal ganz in Ruhe die Aussicht ansehen, auf die ich mich heute am meisten gefreut hatte.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Leckeres aus der Nähe
Oda-Navelorange
Die Oda-Navelorange ist eine Spezialität der Stadt Uto und wird auf weitläufigen Feldern an den Hängen des Gebiets Oda angebaut. Sie schmeckt kräftig süß und säuerlich und duftet frisch. Diesmal hielt ich die Frucht schon mit beiden Händen, doch zuerst verlor ich mich ganz im Anblick des Watts.
Sehenswertes und eine kleine Geschichte
Sandmuster, die bei Ebbe sichtbar werden
In der Ariake-Bucht ist der Tidenhub groß. Bei Ebbe treten auf den freigelegten Sandflächen geschwungene Linien hervor, die Wind und Wellen geformt haben. Kaum war ich einer Linie gefolgt, wollte ich schon sehen, wohin die nächste führte. Ich konnte den Blick kaum abwenden.
Watt und Abendsonne gemeinsam genießen
Von Januar bis April ist das Watt im Abendlicht besonders sehenswert. Während sich die Landschaft langsam veränderte, hielt ich meine Navelorange vor der Brust und konnte mich kaum sattsehen.
Fahrtziel
Zur Okoshiki-Küste
- Entfernung / Richtwert
- Etwa 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Oda an der JR-Misumi-Linie
- Ziel
- Shimoonita-chō, Stadt Uto, Präfektur Kumamoto
Laut der Tourismusinformation der Präfektur Kumamoto dauert der Fußweg vom Bahnhof Oda zur Küste etwa 15 Minuten. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, sehen Sie auf der Karte unten, wo die Küste liegt.
Öffnen Sie die Karte und machen Sie die Küste zu Ihrem nächsten Ausflugsziel.
Weitere Berichte zu Ausflugszielen
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