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Fukui, Sakai

Tōjinbō Ich schaute aufs Meer, da wartete schon die Jakobsmuschel

Ich sah zu, wie sich die Wellen zwischen den Felsen brachen, und biss in eine gegrillte Jakobsmuschel. Lesen Sie von meiner kleinen, ziemlich geschäftigen Pause am winterlichen Meer.

Ein Ausflug zu den säulenförmigen Felsen und den Wellen des winterlichen Japanischen Meeres. Ich hielt mit dem Essen immer wieder inne, weil mich der Ausblick gefangen nahm.

Im Winter stehe ich am Tōjinbō vor säulenförmigen Küstenfelsen und rauer See, halte einen Spieß mit Jakobsmuschel in der Hand und richte meine vom Wind zerzausten Haare

WinterMitte Januar

Haare richten und in die Jakobsmuschel beißen

Als ich am Tōjinbō die Felsen an der Küste sah, blieb ich stehen. In den Felsen zogen sich so viele senkrechte Rillen entlang. Schon von Weitem waren mir die Linien aufgefallen, aber sobald die Wellen dazwischenbrachen, traten die Formen noch deutlicher hervor.

Während die eben gebrochene Welle zurücklief, rollte schon die nächste heran. Obwohl ich glaubte, immer auf dieselbe Stelle zu schauen, war der Anblick nie zweimal derselbe. Ein Foto wollte ich meiner Freundin zeigen, aber ich wollte auch, dass sie die Wellen in Bewegung sieht.

Mit dem Jakobsmuschelspieß aus der Einkaufsstraße in der Hand schaute ich wieder aufs Meer. Gerade als ich ihn zum Essen anhob, brach eine große Welle an den Felsen, und ich starrte mit offenem Mund auf die Aussicht. Es war fast, als müsste die Jakobsmuschel auf mich warten. Das fand ich ein bisschen komisch.

Der Wind hob mir die Haare an, also strich ich mir mit der freien Hand die Haare über dem Ohr zurecht. Als ich dann auch noch meinen Schal richtete, fiel mir die Hand mit dem Jakobsmuschelspieß auf. Ich wollte essen, aufs Meer schauen und meine Haare bändigen. Dabei wollte ich doch nur eine kleine Pause machen – und hatte auf einmal ganz schön viel zu tun.

Als meine Haare wieder saßen, nahm ich endlich einen Bissen von der Jakobsmuschel. Während ich langsam kaute, hörte ich die Wellen gegen die Felsen schlagen. Vorhin hatte ich nur die Aussicht im Blick. Beim Essen wurde mir klar, dass ich auch dieses Geräusch mit nach Hause nehmen wollte.

Nachdem ich die Jakobsmuschel vom Spieß gegessen hatte, sah ich noch einmal aufs Meer. Ich hatte fest vor, sofort ein Foto zu machen, sobald ich die Hände frei hätte. Doch dann wollte ich einfach weiter aufs Meer schauen. Meiner Freundin erzähle ich auch, wie ich so in die Wellen vertieft war, dass die Jakobsmuschel warten musste.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Fukui, Sakai · Winter

Spezialität

Gegrillte Jakobsmuscheln

In der Einkaufsstraße am Tōjinbō gibt es gegrillten Tintenfisch, Jakobsmuscheln und Turbanschnecken. Ich nahm eine Jakobsmuschel am Spieß. Mit Blick aufs Meer ließ ich mir für jeden Bissen Zeit und blieb auch immer wieder am Ausblick hängen.

Sehenswertes

Säulenförmige Felsen an der Küste

Die säulenförmigen Klüfte am Tōjinbō erstrecken sich entlang der Küste über etwa 1 km. Beim Abkühlen und Zusammenziehen von Lava oder Magma entstehen säulenartige Felsformationen mit fünf- oder sechseckigen Spalten. Als ich den Linien im Fels mit den Augen folgte, fielen mir auch die Wellen auf, die dazwischen brandeten.

Eine Pause mit Blick auf die Winterwellen

Im Winter machen die Winde und die raue See den besonderen Reiz des Tōjinbō aus. Jede Welle sah anders aus, sobald sie auf die Felsen traf. Ich konnte kaum wegsehen und wartete schon darauf, was die nächste Welle machen würde.

Woher der Name Tōjinbō stammt

Der Name Tōjinbō soll auf einen Mönch gleichen Namens zurückgehen. Bis dahin hatten mich vor allem die Felsformen beschäftigt. Als ich erfuhr, woher der Name stammt, hatte ich gleich noch etwas mehr, das ich meiner Freundin erzählen wollte.

Streckendaten

Anfahrt von Kanazu IC nach Tōjinbō

Lage von Tōjinbō
Tōjinbō, Mikuni-chō, Stadt Sakai, Präfektur Fukui
Anfahrt mit dem Auto
Etwa 15 Minuten Fahrt mit dem Auto ab der Kanazu IC an der Hokuriku-Autobahn

Die offizielle Tourismusinformation beschreibt die Anfahrt von der Kanazu IC zum Tōjinbō. Ich freute mich schon darauf, nach der Ankunft am Meer aus dem Auto zu steigen und mir die Felsen in Ruhe anzusehen.

Die Anfahrt und Parkmöglichkeiten am Tōjinbō finden Sie auf der unten verlinkten Seite des Tourismusverbands der Präfektur Fukui. Für mich gehörte auch dazu, nach dem Blick aufs Meer in der Einkaufsstraße eine gegrillte Spezialität auszusuchen.