Yakataishi, Karatsu, Präfektur Saga
Nanatsugama Ein Bissen Manjū aus Yobuko mit Blick auf die Meereshöhlen
Das Meer bei Nanatsugama lenkt meinen Blick auch auf die Formen der Felsen. An einem Sommertag, mit einem in Yobuko gekauften Manjū in der Hand, sehe ich die dunklen Höhleneingänge und die helle Wasseroberfläche ganz deutlich.
Entdecken Sie die Aussicht und meine Reiseerlebnisse von einem Sommertag in Nanatsugama.
SommerAn einem Sommertag
Ein Bissen Manjū aus Yobuko mit Blick auf die Meereshöhlen
Als ich das Papier ein Stück zurückschlug, lugte die süße Bohnenpaste aus dem weißen Manjū hervor. Ich hatte es in Yobuko gekauft und bis hierher als besondere Kleinigkeit aufgehoben. Eigentlich wollte ich erst aufs Meer schauen und dann hineinbeißen. Aber als ich die Füllung sah, wollte ich plötzlich doch zuerst kosten.
Mit dem Manjū in der Hand richtete ich den Blick wieder auf die Felsen. Schmale Säulen stehen dicht beieinander, manche kerzengerade, andere schräg geneigt. Darunter liegt der dunkle Eingang einer Höhle. Jedes Mal, wenn die Wasseroberfläche aufblitzt, hebt sich das Dunkel dahinter noch deutlicher ab.
Die Wellen des Genkai-nada haben hier den Basalt ausgehöhlt und Nanatsugama geformt. Die säulenartigen Muster entstanden, als die Lava abkühlte und erstarrte; diese Struktur nennt man Säulenklüftung. Sieben Höhlen reihen sich hier aneinander. Seit meine Freundin mir das erklärt hat, sehe ich in den Linien nicht mehr bloß ein Muster, sondern Formen, die über lange Zeit entstanden sind.
Oberhalb der Höhlen erstreckt sich eine Wiese; dort gibt es auch einen Aussichtspunkt und Spazierwege. Der Wind fuhr unter den Matrosenkragen meiner weißen Bluse und kühlte mich nach dem Spaziergang ein wenig ab. Ich mag, dass ich hier beides habe: Zeit mit Blick aufs Meer und einen Spaziergang über die Wiese.
Das Manjū hatte ich im Laden Nakao Manjū ausgesucht, gleich am Eingang der Yobuko-Morgenmarktstraße. Morgens ein Bummel durch den Ort mit einem Manjū für unterwegs, mittags dann der Blick aufs Meer. Wenn meine Freundin und ich so losziehen, merke ich bei ein und derselben Reise durch Karatsu besonders deutlich, wie geschäftig es am Hafen und wie still es an der Landzunge ist.
Nachdem ich aufgegessen und das Papier weggeräumt hatte, betrachtete ich die Felsen noch eine Weile. Aus der Ferne wirkt die Felswand wie eine einzige durchgehende Klippe, doch aus der Nähe zeigt jede Linie in eine andere Richtung. Auch bei meiner nächsten Fahrt an der Küste möchte ich in Nanatsugama aussteigen und mir die Felsen und das Wasser ganz in Ruhe ansehen.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Manjū aus dem Laden Nakao
Im Laden am Eingang der Yobuko-Morgenmarktstraße gibt es gedämpfte Küchlein mit süßer Bohnenpaste. Ich hatte sie mir im Ort als Snack ausgesucht, den ich bei der Aussicht aufs Meer in Nanatsugama genießen wollte.
Sehenswertes
Felswände mit Säulenmuster und sieben Höhlen
Bei Nanatsugama sehen Sie die feinen Linien im Basalt und die von den Wellen ausgewaschenen Höhlen zugleich. Achten Sie neben der Farbe des Meeres auch auf die Ausrichtung der Felsen.
Über die Wiese auf der Landzunge spazieren
Oberhalb der Höhlen gibt es eine Wiese, einen Aussichtspunkt und Spazierwege. Steigen Sie aus und genießen Sie die Aussicht im Seewind.
Daten zu Anfahrt und Spaziergang
Vom Zentrum Karatsus nach Nanatsugama / längste Höhle
- Anfahrt mit dem Auto
- Etwa 30 Min. mit dem Auto
- Tiefe der Höhle
- 110m
Küstenabschnitt in Yakataishi, Karatsu. Oberhalb der Höhlen liegen eine Wiese und Spazierwege.
Die etwa 30 Min. beziehen sich auf die Fahrt vom Zentrum Karatsus. 110 m bezeichnet die Tiefe der längsten Höhle, nicht die Länge der Strecke oder einen Höhenunterschied.
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