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Minato-ku, Nagoya, Präfektur Aichi / Meikō-Chūō-Brücke, vom Kinjo Futō aus gesehen

Meikō Triton Die Brücke, über die ich sonst fahre – diesmal sehe ich sie vom anderen Ufer aus

Auf dem Weg durch die Grünanlage blieb ich stehen und legte eine Hand ans Geländer. Erst sah ich zur Brücke jenseits des Wassers, dann folgte ich den Lichtern, die sich auf der Wasseroberfläche spiegelten. Diese andere Perspektive wollte ich unbedingt ausprobieren: die Brücke vom Hafen aus zu sehen, statt nur über sie hinwegzufahren.

Wenn Sie über die Brücke fahren, nehmen Sie sich doch auch an einem Frühherbstabend Zeit, sie vom Hafen aus zu betrachten.

Im Frühherbst steht eine Frau in dunkelgrauer Jacke und bordeauxrotem Rock auf der zentralen Grünanlage am Kinjo Futō, legt eine Hand ans Geländer und blickt zum Hafen. Die beiden Pylone der Meikō-Chūō-Brücke im Hintergrund sind grüngelb angestrahlt; Hafenlichter spiegeln sich auf der Wasseroberfläche.

HerbstSeptemberabend, 19–21 Uhr

Erst die Brücke, dann das Wasser – und ich bleibe noch ein bisschen

Ich ging durch die Grünanlage am Kinjo Futō und blieb neben einer Treppe stehen. Als ich eine Hand ans Geländer legte und den Blick hob, sah ich jenseits des Wassers die weiße Brücke. Ich war hierhergekommen, um mir die Meikō-Chūō-Brücke anzusehen, eine der Brücken von Meikō Triton. Heute wollte ich nicht nur über die Brücke fahren, sondern sie auch vom Hafen aus sehen.

Zuerst blickte ich zu den hohen Pylonen hinauf, dann folgte ich den feinen Linien der Tragseile. Auch aus der Ferne konnte ich gut erkennen, wie sie die Brücke halten. Das fand ich spannend. Wenn ich mit dem Auto darüberfahre, schaue ich auf die Straße vor mir – deshalb möchte ich mir extra Zeit nehmen, die Brücke einmal als Ganzes zu betrachten. Ich blieb ganz still stehen und ließ nur meinen Blick bis ans andere Ende der Brücke wandern.

Die Lichter am Ufer spiegelten sich auf dem Wasser. Ihre Reflexe zogen sich mal länger, mal etwas kürzer über die Oberfläche. Die Brücke selbst blieb unverändert, aber die Lichter darunter waren ständig in Bewegung. Ich ließ den Blick von der Brücke hinunter zum Wasser wandern und sah eine Weile dem Spiel zu. Je länger ich hinsah, desto mehr gab es zu entdecken – vor der Heimfahrt wollte ich noch ein bisschen hierbleiben.

Am Ufer waren auch Kräne und Stahlkonstruktionen zu sehen. Ich mag diesen Blick, bei dem neben der Brücke auch der Hafen mit im Bild ist. Der Blick auf die weit entfernten Bauwerke und auf die Treppe und den Grashang direkt neben mir macht mir erst richtig bewusst, wo ich gerade stehe. Ich ließ den Blick noch einmal über den Weg durch die Grünanlage schweifen, auf dem ich hergekommen war.

Bei einer Reise nach Nagoya möchte ich mir auch Zeit für Miso-Katsu nehmen. Ein Tonkatsu mit Misosauce wäre genau das Richtige, bevor ich zum Hafen fahre. Heute war ich vor allem wegen dieses Ausblicks hergekommen; beim nächsten Mal könnte ich erst in der Stadt essen und danach den Abend am Hafen verbringen.

Bevor ich die Hand vom Geländer nahm, sah ich mir die Brücke und das Wasser noch einmal an. Verbinden Sie Ihre Fahrt über Meikō Triton doch mit einem Spaziergang am Kinjo Futō. Wie lange Sie hier stehen bleiben, hängt wohl davon ab, ob Sie die Form der Brücke oder lieber die Lichter am Hafen betrachten möchten. Beim nächsten Mal möchte ich den Blick übers Wasser von hier aus wieder ganz in Ruhe genießen.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Minato-ku, Nagoya, Präfektur Aichi / Meikō-Chūō-Brücke, vom Kinjo Futō aus gesehen · Frühherbst

Das möchte ich auf dieser Reise essen

Miso-Katsu aus Nagoya

Tonkatsu mit Misosauce ist eine Spezialität aus Nagoya. Vor dem Abstecher zum Hafen würde ich mir gern in der Stadt eine Portion gönnen. Planen Sie neben dem Blick auf den nächtlichen Hafen auch Zeit für ein gutes Essen ein.

Das möchte ich hier sehen

Die Meikō-Chūō-Brücke vom Hafen aus

Die weißen Pylone und die feinen Tragseile. Diesmal betrachtete ich von der anderen Seite des Wassers aus die Fahrbahn, die ich sonst beim Überqueren vor mir habe.

Lichter, die sich über das Wasser ziehen

Nachdem ich die Brücke betrachtet habe, wandert mein Blick hinunter zum Wasser, in dem sich die Uferlichter spiegeln. Die Lichter verändern sich nach und nach – dabei möchte ich ganz in Ruhe zusehen.

Die Brücke in Zahlen

Meikō-Chūō-Brücke (Isewangan-Autobahn)

Brückenlänge
1.170m
Höhe der Pylone
195m

Eine weiße Schrägseilbrücke, die zu Meikō Triton gehört. Von der Grünanlage am Kinjo Futō aus möchte ich sie zusammen mit dem Hafenpanorama betrachten.

Hier finden Sie die Länge der Meikō-Chūō-Brücke und die Höhe ihrer Pylone. Stellen Sie sich vor, wie groß die Brücke vom Hafen aus wirkt, und planen Sie dann Zeit für die Fahrt über die Brücke und für den Blick auf sie ein.