Sekigane-chō, Kurayoshi, Präfektur Tottori
Mit dem Auto zur Higashi-Daisen-Brücke Hinter dem Geländer öffnet sich ein ganzes Herbsttal
Wenn ich im Herbst am Daisen unterwegs bin, nehme ich mir an der Higashi-Daisen-Brücke Zeit, tief in die Schlucht zu schauen. Vom Bereich direkt unterhalb des Geländers bis hinauf zu den fernen Bergrücken reicht der Wald – hier spüre ich erst, wie gewaltig der Berg ist.
Schauen Sie sich diese Szene an einem Herbstvormittag an: Buntes Herbstlaub und das Grün der Zedern liegen hintereinander.
HerbstEin Herbstvormittag mit buntem Laub
Von der Brücke aus entdecke ich die Tiefe des Tals
Als ich an der Higashi-Daisen-Brücke ankam und in die Schlucht hinuntersah, reichten die Bäume viel weiter nach unten, als ich gedacht hatte. Ich zupfte kurz am Ärmel meiner altrosa Strickjacke und legte die Hand sanft auf das Geländer. Nach der Fahrt über die Bergstraße tat die kühle Berührung des Metalls richtig gut. Mein Blick, eben noch auf den Zweigen direkt vor mir, glitt ganz von selbst weit in die Tiefe der Schlucht.
An den Bäumen direkt neben mir konnte ich die einzelnen Blätter erkennen; am gegenüberliegenden Hang verschmolzen sie zu großen Flächen. Dazwischen hob sich das bunte Herbstlaub besonders klar vom dunklen Grün der Zedern ab. Ich hob das Smartphone, um ein Foto zu machen, aber auf dem Display wirkte die Schlucht gleich viel flacher. Ich senkte das Handy wieder und ließ den Blick über die Schlucht bis weit in die Ferne schweifen.
Die Brücke liegt auf der Daisen-Rundstraße zwischen Sekigane-chō und Kagamiganaru. Sie ist 170 m lang und 45 m hoch. Als mir klar wurde, wie lang und hoch sie ist, sah ich noch einmal hinunter – und staunte: Die Brücke, über die ich gerade noch gefahren war, führt über ein riesiges Tal. Von Weitem auf die Brücke zu schauen, ist auch schön. Hier oben möchte ich aber lieber den Wald in aller Ruhe betrachten.
Wenn die Wolken weiterziehen, wandert das Sonnenlicht nach und nach über den Hang. Die Äste, die eben noch in der Sonne lagen, wirken plötzlich gedämpfter; weiter hinten leuchten andere Bäume auf. Obwohl ich am selben Fleck stehe, bleibt mein Blick jedes Mal an etwas anderem hängen. Wenn mich zu Hause jemand fragt, welche Farbe am schönsten war, erzähle ich bestimmt lieber davon, wie tief das Tal ist.
Ich könnte noch ein wenig die Berglandschaft genießen und dann Richtung Kurayoshi weiterfahren. Dort würde ich gern die Utsubuki-Park-Dango probieren, eine lokale Süßigkeit. Schon die Vorstellung, mir nachher einen Snack zum Mitnehmen auszusuchen, macht mir noch mehr Lust auf diese Herbstfahrt. Bevor ich zum Auto zurückging, schaute ich noch ein letztes Mal ins Tal und dachte: Beim nächsten Mal halte ich hier wieder an.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialitäten, die ich auf der Reise probieren möchte
Utsubuki-Park-Dango
Die Utsubuki-Park-Dango sind eine lokale Spezialität aus Kurayoshi, die ich nach der Fahrt durch die Berge gern probieren möchte. Auch als Snack zum Mitnehmen sind sie eine gute Wahl.
Sehenswertes
Herbstlaub in der ganzen Schlucht
Vom nahen Ast bis zu den fernen Hängen zieht sich der Wald durch die ganze Schlucht. Auf dem Foto bekam ich die Tiefe des Tals nicht richtig eingefangen; ich legte das Handy weg und folgte dem Tal mit den Augen bis weit in die Ferne.
Eine Pause auf der Daisen-Rundstraße
Zwischen Sekigane-chō und Kagamiganaru möchte ich mir Zeit nehmen, die Berglandschaft in Ruhe anzuschauen.
Angaben zu Straße und Ort
Higashi-Daisen-Brücke (Daisen-Rundstraße)
- Brückenlänge
- 170m
- Brückenhöhe
- 45m
Von hier haben Sie einen weiten Blick in die tiefe Schlucht und auf den herbstlich gefärbten Hang.
Von der Anschlussstelle Hiruzen aus erreichen Sie die Brücke in etwa 30 Minuten mit dem Auto. Ich finde es auch spannend, zuerst die Maße der Brücke zu erfahren und dann hinunter ins Tal zu schauen.
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