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Hino-chō, Präfektur Tottori

Eine Fahrt zum Akechi-Pass Ein verschlafener Morgen wurde unvergesslich

Im Morgengrauen im November wollte ich am Akechi-Pass das Wolkenmeer über dem Tal und dahinter den Daisen sehen. Ich war so müde, dass ich mein Gähnen im Ärmel versteckte. Doch als das Morgenlicht auf den Schnee am Berg fiel, war ich schlagartig hellwach. Für diesen Anblick so früh aufzustehen, hat sich einfach großartig angefühlt.

Ich erzähle Ihnen vom Wolkenmeer, das ich Anfang November bei Tagesanbruch gesehen habe. Lassen Sie den Blick mit mir bis zum fernen Daisen wandern.

Im Morgengrauen blickt die Erzählerin am Akechi-Pass auf ein Wolkenmeer und den schneebedeckten Daisen. In cremefarbenem Fleece und Schal hält sie sich beim Gähnen den Ärmel vor den Mund.

HerbstMorgengrauen Anfang November

Nach dem Gähnen taucht der Daisen hinter den Wolken auf

Als ich im Morgengrauen am Akechi-Pass ankam, lag das Tal unter einem Meer aus Wolken. Die Grenze zwischen den sichtbaren Bergkämmen und den Wolken darunter war klar zu erkennen. In der Ferne war der Daisen noch schneebedeckt. Meine Lider waren noch ganz schwer vom Schlaf, doch als ich den Berg sah, war ich mit einem Schlag hellwach. Für so einen Morgen hat sich das frühe Klingeln des Weckers wirklich gelohnt.

Am Aussichtspunkt zog ich mir den Schal bis unters Kinn. Trotz Fleecejacke biss mir die Morgenluft in die Wangen. Ich hielt mir den Mund mit dem Ärmel zu und gähnte leise. So ein Ausblick direkt vor mir – und mein Körper sehnte sich immer noch nach der warmen Decke. Als das Gähnen vorbei war, sah ich mir noch einmal die Spitze des Daisen an.

Hinter den Bäumen unter mir veränderte der Wolkenrand langsam seine Form. Ein Stück des Berghangs, das eben noch verborgen war, kam zum Vorschein und wurde gleich wieder von den Wolken verschluckt. Ich hob mein Handy, um ein Foto zu machen, aber währenddessen veränderte sich der Anblick schon wieder. Also ließ ich das Handy erst einmal sinken und beschloss, den Blick einfach über das Tal schweifen zu lassen.

Man erzählt sich, dass Kaiser Go-Daigo auf seinem Weg nach Oki diesen Pass überquert hat. Ob er damals wohl auch zum Daisen hinaufgeblickt hat? Bei dem Gedanken kam mir der Aussichtspunkt, den ich auf der Karte ausgesucht hatte, plötzlich wie ein Zwischenhalt auf einer langen Reise vor. Während ich mit dem Blick langsam dem Bergkamm folgte, vergaß ich sogar meine kalten Fingerspitzen.

Als sich das Morgenlicht ausbreitete, konnte ich die Berge über den Wolken immer deutlicher erkennen. Eigentlich wollte ich vor der Rückfahrt nur kurz durchatmen, doch dann blieb ich wieder stehen. Ich senkte den Ärmel und atmete tief durch. Diesen verschlafenen Morgen möchte ich zusammen mit dem Ausblick in Erinnerung behalten. Wenn ich das nächste Mal früh aufstehe, werde ich bestimmt an den Daisen von heute denken.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Hino-chō, Präfektur Tottori · Herbst

Spezialitäten, die Sie auf Ihrer Reise probieren können

Herbstbirne Ōshū

In Tottori haben die verschiedenen Birnensorten nacheinander Saison; Ōshū gibt es von Ende Oktober bis Ende November. Nach dem Blick auf die Berge am Morgen hätte ich am liebsten eine süße Leckerei aus der Herbstsaison mitgenommen.

Sehenswertes

Wolken über dem Tal und der Daisen darüber

Vom Aussichtspunkt aus können Sie das Wolkenmeer sehen, das die Täler am Fuß des Daisen bedeckt. Als nur die Bergkämme aus dem Wolkenmeer ragten, brachte ich eine ganze Weile kein Wort heraus.

Ein Pass mit Geschichten aus vergangenen Reisen

Es heißt, Kaiser Go-Daigo sei auf dem Weg nach Oki hier vorbeigekommen. Beim Blick auf den Daisen stellte ich mir vor, wie der Berg wohl auf die Reisenden von damals gewirkt hat.

Straßen- und Ortsinfos

Aussichtspunkt am Akechi-Pass

Entfernung ab Bahnhof Neu
10km
Höhe des Parkplatzes am Aussichtspunkt
650m

Der Pass liegt an der Grenze zwischen Hino-chō in der Präfektur Tottori und der Stadt Niimi in der Präfektur Okayama. Wenn Sie den Aussichtspunkt mit Blick ins Tal erreichen, wächst die Vorfreude auf das Panorama am Morgen.

Die Angaben zur Entfernung ab Bahnhof Neu und zur Höhe des Parkplatzes am Aussichtspunkt stammen von der Gemeinde Hino-chō. Morgens war ich noch müde, aber beim Anblick des Daisen war ich schlagartig hellwach.