Präfektur Tokushima: Minami-chō und Mugi-chō
Minami-Awa Sunline Erster Aussichtspunkt: eine Pause mit Blick aufs Meer
Bevor ich überlege, wie es weitergeht, gehe ich erst einmal zu dem Platz mit dem runden Dach.
Ein früher Frühlingsausflug mit einer Pause auf der Aussichtsfläche.
FrühlingEin sonniger Märznachmittag
Kaum ist die Papierkarte verstaut, liegt der Pazifik vor mir
Als ich auf dem Parkplatz am Ersten Aussichtspunkt aus dem Auto stieg, zitterte die Papierkarte in meinen Händen im Wind. Ich faltete sie entlang ihrer Knicke zusammen und fuhr mit dem Finger die Strecke nach, die ich gerade gefahren war. Ich war doch hergekommen, um aufs Meer zu schauen, und starrte immer noch auf die Karte. Meine Freundin hatte schon aufgeblickt und deutete auf den Platz.
Ich hielt den Saum meiner blassvioletten Jacke fest und faltete die Karte klein zusammen. Als ich vom Parkplatz hinauf zum Platz ging, sah ich das runde Dach mit den Bänken darunter. Mit jedem Schritt wirkte das Meer größer als noch neben dem Auto. Ich blieb vor dem Geländer stehen und blickte in die Ferne.
Das satte Grün der Berge reicht fast bis ans Meer. Das Sonnenlicht trifft die Wasseroberfläche, und selbst wenn man immer auf dieselbe Stelle schaut, funkelt es jedes Mal woanders. Während meine Freundin und ich das Meer betrachteten und uns unterhielten, rückten unsere Überlegungen zum nächsten Halt für einen Moment in den Hintergrund. Jetzt möchte ich mir Zeit nehmen und einfach weiter auf dieses Meer schauen.
Als ich mich auf die Bank setzte, reichte der Schatten des runden Dachs bis vor meine Füße. Ich holte die eben gefaltete Karte schon wieder hervor, steckte sie dann aber zurück in die Tasche. Ich wusste schon, wo es weiterging, und musste den nächsten Abschnitt nicht sofort planen. Ich spürte die Brise vom Meer und streckte den Rücken ein wenig, während ich mich ausruhte.
Wir sprachen noch darüber, in Minami einen Donburi mit Aori-ika zu essen, und gingen dann zurück zum Parkplatz. Die eben zusammengefaltete Karte blieb in meiner Tasche. Am liebsten hätte ich noch ein Weilchen auf der Bank unter dem runden Dach gesessen und den Pazifik betrachtet.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Aori-ika-Donburi aus Minami-chō
Das ist eine Reisschüssel mit fleischigem Aori-ika, roh als Sashimi serviert. Nach dem Blick aufs Meer würde ich mir gern so eine Schüssel gönnen. Bei dieser Spezialität des Restaurants Murakami in Minami-chō denkt man gleich ans Meer der Region.
Sehenswertes
17,1 km am Pazifik entlang
Der Minami-Awa Sunline führt zwischen Minami-chō und Mugi-chō am Pazifik entlang. Ich möchte unterwegs an einem der Aussichtspunkte halten und das Meer einmal aus einer anderen Perspektive sehen als während der Fahrt.
Eine Pause auf der Aussichtsfläche
Am Ersten Aussichtspunkt bieten das runde Dach und die Bänke einen guten Platz zum Ausruhen. Sobald ich die Karte einpacke und aufs Meer schaue, fühlt sich der Zwischenstopp wie ein kleiner Ausflug an.
Rundkurs über den Minami-Awa Sunline
Radrundkurs des Radlands Tokushima: Minami-Awa Sunline
- Länge des Rundkurses
- 35,0km
- Maximaler Höhenunterschied auf dem Rundkurs
- 158m
Die Angaben beziehen sich auf die Radrundtour durch Minami und Mugi, die auf der Website der Präfektur vorgestellt wird. Zur Route gehört auch die Rückfahrt über die Nationalstraße 55 nach der Fahrt auf dem Minami-Awa Sunline.
Der Minami-Awa Sunline selbst ist 17,1 km lang. Die Angaben oben beziehen sich auf den gesamten Rundkurs, der auch Straßen in der Umgebung einbezieht.
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