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Makuragi-chō, Matsue-shi, Präfektur Shimane

Eine Fahrt auf den Makuragi-yama Schatten im Pavillon, der Nakaumi-See und ein kleines Stück Konfekt

Bei einer Reise nach Matsue möchte ich mir auch Zeit für einen Ausflug zum Makuragi-yama nehmen. Vom ersten Aussichtspunkt am Kezō-ji reicht der Blick über den Nakaumi-See. Dazu ein Stück japanisches Konfekt aus der Stadt und eine etwas längere Pause – klingt doch gut.

An einem Herbstnachmittag rahmen herbstlich gefärbte Äste den Pavillon ein.

Eine Frau in beiger Jacke und fliederfarbenem Strickpullover genießt auf einer Bank im Pavillon am Makuragi-yama ein blütenförmiges japanisches Konfekt. Herbstlich gefärbte Äste und dahinter der Nakaumi-See sind zu sehen.

HerbstEin milder Nachmittag im Oktober

Der große See und die kleine Blüte in meiner Hand

Von der Bergstraße aus ging ich noch bis zum Pavillon und setzte mich auf die Bank. Unter der leichten Jacke trug ich einen fliederfarbenen Strickpullover. In der Sonne war es noch warm; unter dem Dach atmete ich erst einmal auf. Hinter den Holzpfosten breitete sich der Nakaumi-See vor mir aus. Die Landschaft wirkte von hier oben viel weitläufiger als die Straßen und Häuser, die ich zuvor in der Stadt gesehen hatte.

Ich legte das in Matsue ausgesuchte japanische Konfekt auf das weiße Papier. Die kleine Blütenform war so hübsch, dass ich kurz innehielt, bevor ich sie zum Mund führte. Erst sah ich mir die feinen Blütenblätter an, dann nahm ich einen Bissen. Während ich mir Zeit ließ, das Konfekt zu genießen, war der Gedanke ans Weiterfahren plötzlich ganz weit weg. Gut, dass ich mich schon auf die Pause hier gefreut hatte.

Vom ersten Aussichtspunkt am Kezō-ji sehe ich den Nakaumi-See, die Insel Daikon-jima und dahinter die Halbinsel Yumigahama. Wenn ich den Blick vom Wasser zu den Häusern am Ufer schweifen lasse, verstehe ich, wie die Orte, die ich von der Karte kenne, zusammengehören. Statt mit einem Blick bis weit in die leicht dunstige Ferne zu schweifen, lasse ich mir lieber Zeit und verfolge erst einmal den Verlauf des nahen Ufers. Das macht mir Spaß.

Der Makuragi-yama ist 453 m hoch. Die Bergstraße wurde 1971 eröffnet; seitdem kann man mit dem Auto hinauffahren. Der Kezō-ji liegt von der Burg Matsue aus gesehen im Nordosten, der als Unglücksrichtung gilt. Beim Bau der Burg soll der Tempel deshalb zum Gebetstempel bestimmt worden sein. Ich dachte, ich wäre wegen der schönen Aussicht auf den Berg gekommen. Umso spannender ist es, dass er auch mit der Geschichte Matsues verbunden ist. Wenn ich nach dem Abstieg wieder durch die Stadt gehe, werde ich bestimmt nach dem Berg Ausschau halten.

Wenn die Äste über mir schwankten, bewegte sich auch der Schatten auf der Bank ein wenig. Ich schaute auf die weite Wasserfläche, genoss mein kleines Stück Konfekt und wiederholte das Ganze. In Matsue gehört es zur Kultur, Tee und japanisches Konfekt zu genießen. Wenn ich in die Stadt zurückkehre, kann ich mich also darauf freuen, noch ein anderes Stück auszusuchen. Ich möchte meiner Reise so einen Nachmittag schenken, statt gleich zum nächsten Ort weiterzufahren.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Makuragi-chō, Matsue-shi, Präfektur Shimane · Herbst

Was Sie auf der Reise probieren können

Japanisches Konfekt aus Matsue

Tee und japanisches Konfekt gehören in Matsue zur Stadtkultur. Wenn ich dort in Ruhe ein Stück in Blumenform oder mit saisonalem Motiv aussuche, wird schon diese kleine Pause Teil der Reise.

Sehenswertes

Blick auf den Nakaumi-See aus dem Pavillon

Von hier aus haben Sie den See und die Konturen des Ufers im Blick.

Ein Nachmittag mit Konfekt aus Matsue

Das blütenförmige Konfekt, das ich in Matsue ausgesucht hatte, war so hübsch, dass ich vor dem ersten Bissen kurz innehielt. Nach einem Bissen schaute ich wieder über den Nakaumi-See – und wollte lieber noch eine Weile hierbleiben, als gleich zum nächsten Ort aufzubrechen.

Infos zu Straße und Ort

Bergstraße Makuragi-yama – zum Kezō-ji

Vom Bahnhof Matsue zum Kezō-ji
30 Minuten mit dem Auto + 15 Minuten zu Fuß
Höhe des Makuragi-yama
453m

Nach der Auffahrt möchte ich vom ersten Aussichtspunkt auf den Nakaumi-See blicken.

Vom Bahnhof Matsue erreichen Sie den Kezō-ji in 30 Minuten mit dem Auto, anschließend sind es 15 Minuten zu Fuß. Verbinden Sie Ihren Stadtbummel doch mit dem Blick vom Berg.