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Tosa und Susaki, Präfektur Kōchi

Zur Yokonami-Kuroshio-Linie Die Kälte ließ mich die Augen schließen, noch bevor ich aufs Meer sah

Die Yokonami-Kuroshio-Linie verläuft über den Bergrücken der Yokonami-Halbinsel und verbindet Tosa mit Susaki. An einem Mittag Anfang April habe ich unterwegs angehalten und mit Blick auf den Pazifik Aisukurin gegessen. Hier erzähle ich von meiner Frühlingsfahrt über die Halbinsel – und von einer gemütlichen Snackpause unterwegs.

In meiner mintfarbenen Strickjacke hielt ich am Frühlingsmeer an. Erst genoss ich mein rundes Aisukurin, dann freute ich mich auf die Weiterfahrt.

Am Rand des Parkplatzes an der Yokonami-Kuroshio-Linie lächelt die Protagonistin mit geschlossenen Augen. Sie hält eine Eiswaffel mit blass blaugrünem Aisukurin in beiden Händen und trägt eine mintfarbene Strickjacke und blaue Jeans. Im Hintergrund: ein grüner Zaun, eine Stützmauer, die Straße mit der geschwungenen weißen Fahrbahnmarkierung und dahinter der Pazifik.

FrühlingMittags Anfang April

Die Kälte beim ersten Bissen – und der Abstecher ans Meer wurde länger

Wie ich gehört hatte, verläuft die Yokonami-Kuroshio-Linie auf dem Bergrücken der Halbinsel und ist 18,8 km lang. Von hier soll man nicht nur auf den Pazifik, sondern auch auf die Uranouchi-Bucht blicken können – deshalb wählte ich die Strecke für meinen heutigen Ausflug. Mittags Anfang April holte ich das Aisukurin aus meiner Kühltasche und machte am Rand des Parkplatzes eine Pause. Vor mir lagen Bäume und Straße, dahinter der Pazifik. Eigentlich wollte ich erst aufs Meer schauen und dann essen, doch die runde Portion Aisukurin in meiner Hand zog meinen Blick auf sich – also probierte ich zuerst.

Im Mund knirschte es leicht, und das Aisukurin war kälter, als ich gedacht hatte. Mit der Eiswaffel in beiden Händen schloss ich für einen winzigen Moment die Augen. Es schmeckte leicht süß, ohne die Schwere einer üppigen Sahnecreme. Als ich wieder aufsah, wirkte auch das Meer von eben heller. In der Frühlingssonne war es genau richtig, etwas Kaltes ganz langsam zu essen.

Das Meer war zwischen den Bäumen jenseits der Straße zu sehen. Auch ohne einen großen Aussichtsturm freute ich mich, sobald ich die Horizontlinie entdeckte. Vom grünen Zaun aus schaute ich auf die Stellen, an denen das Wasser glitzerte.

Von hier aus sehe ich auf das offene Meer. Wenn ich daran denke, dass ich an einem anderen Ort auch den Blick auf die Bucht genießen könnte, bekomme ich Lust, weiterzufahren.

Ich zupfte kurz den Ärmel meiner mintfarbenen Strickjacke zurecht und nahm diesmal nur einen kleinen Bissen. Es macht Spaß, wie das Eis im Mund zergeht und die Waffel leicht knuspert. Gut, dass ich mich für diese Spezialität aus Kōchi entschieden habe. Eigentlich wollte ich nur bei einem Abstecher ans Meer eine kleine Pause machen, aber inzwischen lasse ich mir auch das Eis ganz in Ruhe schmecken. Statt es schnell aufzuessen, möchte ich noch ein wenig länger hierbleiben.

Als ich das letzte Stück aufgegessen hatte, sah ich noch einmal aufs Meer jenseits der Straße. Heute konnte ich beides genießen: die Fahrt über die Halbinsel an einem Frühlingsmittag und unterwegs einen kalten Snack. Beim nächsten Mal möchte ich auch die Uranouchi-Bucht sehen. Mit dem süßen Geschmack noch auf der Zunge machte ich mich voller Vorfreude auf die Weiterfahrt. Dieser kleine Abstecher sorgt bestimmt dafür, dass mir die Fahrt noch ein bisschen länger im Gedächtnis bleibt.

Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.

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  • Tosa und Susaki, Präfektur Kōchi · Frühling

Spezialität

Aisukurin

Aisukurin ist eine Spezialität aus Kōchi. Es hat eine leicht kristallige Konsistenz und schmeckt angenehm mild-süß. Auch bei den Tipps zum Essen in Usa wird es vorgestellt. Ich hatte mein Aisukurin dabei und habe es bei meiner Pause mit Meerblick gegessen. So konnte ich mir mit jedem kleinen Bissen Zeit lassen und die Aussicht genießen.

Sehenswertes

Die Straße auf dem Bergrücken der Halbinsel

Von Tosa nach Susaki führt die Strecke über den Bergrücken der Yokonami-Halbinsel. Ich freue mich darauf, unterwegs immer wieder neue Ausblicke auf die Küste, das offene Meer und die Bucht zu entdecken.

Zwei Seiten der Halbinsel, zwei Abstecher

Auf der Außenseite der Halbinsel liegt der Pazifik, auf der Innenseite die Uranouchi-Bucht. Ich muss gar nicht alles von einem einzigen Ort aus sehen – die beiden Ausblicke machen mich schon neugierig auf die nächste Etappe.

Autofahrt über die Yokonami-Halbinsel

Yokonami-Kuroshio-Linie

Gesamtlänge der Strecke
18,8km
Fahrzeit mit dem Auto ab Susaki-Higashi IC
etwa 10 Minuten

Die Strecke verläuft über den Bergrücken der Halbinsel und verbindet Tosa mit Susaki. Wählen Sie unterwegs gern einen Ort für eine Pause aus, an dem Sie die Ausblicke auf das offene Meer und die Bucht genießen können.

Die Streckenlänge und die ungefähre Autofahrzeit ab Susaki-Higashi IC stammen aus der Routenbeschreibung der Präfektur. Planen Sie gern auch Zeit für den Meerblick und eine kleine Snackpause ein.