Sanagouchi, Präfektur Tokushima
Das Okawara-Hochland Von den Blüten hinauf zu den großen Rotorblättern schauen
Beim Spaziergang zwischen den Blumen merke ich am Wind, dass ich hoch oben auf dem Berg bin.
Lesen Sie die Szene, in der ich an einem Nachmittag Anfang Juli bei den Blüten stehen bleibe.
SommerEin Nachmittag Anfang Juli
Die Blüten ganz nah, die Windräder hoch oben
Als ich bei den Hortensien ankam, wurde ich langsamer. Die Blüten zogen sich den Hang hinauf, bis ganz nach oben. Ich konnte mich kaum entscheiden: Sollte ich mir eine einzelne Dolde aus der Nähe ansehen oder lieber den ganzen Hang betrachten? Ich zog die Strickjacke über meinem mintfarbenen Oberteil enger um meine Arme und wandte mich zuerst den Blüten direkt vor mir zu.
Viele kleine Blüten sitzen dicht zusammen und bilden eine runde Blütenkugel. Aus der Entfernung sah ich nur eine große blaue Fläche; aus der Nähe bemerkte ich auch die Farbunterschiede von Dolde zu Dolde. Ich legte die Hände vor der Hüfte übereinander und verglich die Formen der Blüten. Auch ohne eine zu pflücken, hatte ich das Gefühl, meine Lieblingsdolde gefunden zu haben.
Der Wind frischte auf, und meine Haare streiften meine Wangen. Als ich den Kopf hob, blickte ich über den Blumenhang hinaus und sah ein großes Windrad. Eben noch auf die kleinen Blüten gerichtet, folgten meine Augen nun den großen Rotorblättern am Himmel. Es macht Spaß, in einer Landschaft Dinge von so unterschiedlicher Größe zu entdecken.
Ich sagte zu meiner Freundin: „Lass uns die Blumen und die Windräder mit aufs Bild nehmen.“ Während wir überlegten, was alles aufs Foto sollte, fiel mir auch das Gebäude mit der runden Kuppel auf. Ich hatte nur die Blumen fotografieren wollen, aber plötzlich wollte ich auch festhalten, wie sich dieser Ort anfühlte. Ich trat ein paar Schritte zurück und sah mir die Landschaft noch einmal an.
Auch beim Weitergehen mit meiner Freundin blieb mein Blick an jeder Hortensiendolde hängen, die direkt neben mir wuchs. Selbst wenn ich dachte, ich hätte schon alles gesehen, sah die nächste Blüte wieder ein wenig anders aus. Nach meiner Rückkehr möchte ich auch den Duft der Sudachi aus Sanagouchi genießen. Vielleicht kommen mir dann der Wind im Hochland und dieser Nachmittag wieder in den Sinn, an dem ich zu den Blüten aufgeschaut habe.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialität
Sudachi aus Sanagouchi
Der frische Duft und die milde Säure machen Sudachi zu einer Spezialität des Dorfs. Wenn ich mir nach der Reise Sudachi über mein Essen presse, möchte ich mich dabei an den Wind im Hochland erinnern.
Sehenswertes
Der Hortensienhang
Wer näher an die Blumen herantritt, entdeckt die Unterschiede zwischen den einzelnen Blütendolden. Beim Spaziergang möchte ich mir eine Blüte aussuchen, die mir gefällt – nur mit den Augen.
Ein Hochland mit Windrädern
Auf dem Hochland stehen 15 Windräder zur Stromerzeugung. Statt sie alle zu zählen, schaue ich lieber auf die Rotorblätter, die über den Blumen zu sehen sind.
Anfahrt zum Hochland
Von Tokushima zum Okawara-Hochland
- Entfernung von der Stadt Tokushima
- 30km
- Gipfelhöhe des Asahigamaru
- 1.019m
Die Fahrt von der Stadt Tokushima aus dauert laut Wegbeschreibung 50 Minuten. Die Höhenangabe bezieht sich auf den Gipfel des Asahigamaru hinter dem Hochland.
Fahren Sie aus der Stadt hinauf in die Berge und spazieren Sie nach Ihrer Ankunft zwischen den Blumen.
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