Präfektur Tottori, Hōki-chō
Eine Fahrt ins Masumizu-Hochland am Daisen Kaum stehe ich draußen, wirkt der Daisen noch gewaltiger
An einem Sommertag, an dem ich am Fuß des Daisen durchatmen möchte, zieht es mich ins Masumizu-Hochland. Steige ich aus und schaue zum Berg hinauf, will ich unbedingt den ganzen Gipfel sehen – und halte mir dafür gleich die Hand über die Augen. Während der Fahrt kam ich dem Berg immer näher; jetzt gehe ich ein Stück am Weg entlang.
An einem Sommermorgen schaue ich vom Weg aus zum Daisen hinauf. Genießen Sie auch die Zeit nach dem Aussteigen.
SommerEin Sommermorgen
Die Sonne blendet, ich schirme die Augen ab – und vor mir liegt der Berg
Am Morgen kam ich im Masumizu-Hochland an und stieg aus dem Auto. Der Wind blies in die Ärmel meiner weißen Bluse und ließ den langen Rocksaum flattern. Als ich am Weg den Blick hob, lag der Daisen direkt vor mir. Vom Fahrersitz aus hatte ich denselben Berg gesehen, aber draußen erschien sein Gipfel plötzlich viel höher.
Die Sonne blendete, also hielt ich mir die Hand über die Stirn. Ich ließ meinen Blick von einem Ende der Gipfellinie zum anderen wandern und entdeckte auf dem sanften Hang mehrere kleine Erhebungen und Senken. Bisher kannte ich vom Daisen nur den Anblick aus der Ferne; hier interessierten mich plötzlich selbst die feinen Konturen. Ich ließ die Hand sinken, hob sie wieder und schaute mir den Berg immer wieder neu an.
Als ich ein Stück am Weg entlangging, standen die Bäume vor dem Berg plötzlich anders zueinander. Mal sah ich den Daisen über einem Hausdach, mal zwischen den Bäumen. Es war immer derselbe Berg, aber schon nach ein paar Schritten wollte ich ein anderes Foto machen. Ich blieb stehen und zückte mein Handy. Auf dem Foto war sogar mein eigener Schatten zu sehen, noch mit der Hand an der Stirn. Da musste ich lachen.
In diesem Hochland gibt es auch einen Himmelslift hinauf zur Aussichtsplattform. Von dort oben reicht der Blick über das Japanische Meer und die Yumigahama. Gerade schaue ich noch zum Berg hinauf, und von weiter oben könnte ich aufs Meer hinunterblicken. Ich bin wegen des Berges hergekommen, aber inzwischen möchte ich auch wissen, was für eine Aussicht dort oben wartet.
Auch nach meinem Spaziergang wollte ich noch nicht weg. Vielleicht schaue ich noch beim nahe gelegenen Daisen Makiba Milk no Sato vorbei und gönne mir ein Softeis. Wenn ich mir vorstelle, nach dem ersten süßen Bissen noch einmal zum Daisen hinüberzuschauen, freue ich mich jetzt schon auf die Rückfahrt. Bevor ich zum Auto zurückging, schirmte ich noch einmal die Augen ab und sah zum letzten Mal an diesem Morgen zum Gipfel hinauf.
Die Erzählabschnitte sind fiktiv und von diesem Ort inspiriert. Verlässliche Angaben finden Sie auf den offiziellen Tourismus- und Informationsseiten.
Spezialitäten für unterwegs
Spezialität des Milk no Sato: Softeis
Im Daisen Makiba Milk no Sato gibt es die Softeis-Spezialität des Hauses. Nach dem Spaziergang und dem Blick zum Berg bekomme ich sofort Lust auf etwas Kaltes und Süßes.
Sehenswertes
Den Hang des Daisen aus nächster Nähe sehen
Das Hochland liegt an der Vorderseite des Daisen, etwa auf halber Höhe, im Nationalpark Daisen. Ich wollte jede Kontur des Gipfels erkennen und hob beim Gehen immer wieder den Kopf.
Blick aufs Japanische Meer vom Berg aus
Von der Aussichtsplattform am Himmelslift öffnet sich der Blick auf das Japanische Meer und die Yumigahama. Wenn ich Berg und Meer auf derselben Reise erleben kann, bekomme ich gleich Lust, noch einen Abstecher einzuplanen.
Daten zu Straße und Ort
Anfahrt zum Masumizu-Hochland am Daisen
- Fahrzeit ab Autobahnanschluss
- Etwa 20 Minuten mit dem Auto
- Höhe des Hochlands
- 700〜900m
Vom Daisen-Kōgen-Smart-IC führt die Strecke zu den Wiesen am Berghang. Am Ziel können Sie am Wegrand stehen bleiben und zum Daisen hinaufblicken.
Die Fahrzeit entspricht der Angabe des Tourismusverbands Tottori; die Höhe bezeichnet die Lage des Hochlands am Hang, nicht den Höhenunterschied der Straße.
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